Auf dieser Seite erfahren Sie von Zeit zu Zeit Neues aus meiner Arbeit. Ich stelle aktuelle Projekte, Reisen, Ausstellungen und Veröffentlichungen vor. Wenn Sie ständig auf dem Laufenden bleiben wollen, empfehle ich Ihnen, meinen Newsletter zu abonnieren, den Sie auf der Startseite dieser Homepage rechts unten finden.


23. September 2018

Premiere die zweite: Fotowanderung Böhmische Lausitz

Der Monat September hatte es in Sachen Neuerungen in sich. Nach dem erfolgreichen Start der geführten Pilgertouren auf dem Ökumenischen Pilgerweg stand eine gute Woche später gleich noch eine zweite Premiere an: Zusammen mit dem erfahrenen Wanderführer Frank Sühnel führte ich eine Fotowanderung in die Böhmische Lausitz durch. Zehn fotobegeisterte Menschen wanderten und fotografierten mit uns zwei Tage lang im böhmischen Sandstein in der Gegend von Sloup (früher Bürgstein). Die ursprünglichen Dörfer in ruhiger und waldreicher Landschaft luden gerade zu ein, sich auf Details in der böhmischen Natur und Architektur zu konzentrieren. Wenngleich das Wetter größtenteils bedeckt war, blieben wir doch von größeren Regenschauern verschont. Abends schauten wir gemeinsam die Bilder des Tages an, so dass jeder die verschiedenen Blickwinkel der anderen nachvollziehen konnte. Das fotografische Niveau war beachtlich, denn es hatten sich überwiegend Menschen zusammengefunden, die in ihrer Freizeit intensiv fotografieren und teilweise schon Erfahrung in der Großbildprojektion vor Publikum haben. So konnten alle voneinander profitieren. Im kommenden Jahr werden wir diese Reise noch einmal anbieten. Wer mitkommen möchte, kann sich gern vormerken lassen.

 


14. September 2018

Erfolgreiche Premiere - erste geführte Pilgertour beendet

Am Freitag dem 14.09.2018 ging meine erste geführte Tour auf dem Ökumenischen Pilgerweg erfolgreich zu Ende. Innerhalb von fünf Tagen pilgerten wir mehr als 100 km bei meist herrlichem Herbstwetter von Görlitz bis Königsbrück. Die Oberlausitz zeigte sich auf vielen ruhigen und naturnahen Wegen von ihrer schönsten Seite, und nur in Kamenz überraschte uns ein kleiner Regenschauer. Einige Blessuren und Blasen an den Füßen blieben nicht aus, doch alles in allem überstanden alle Teilnehmer die körperliche Anstrengung sehr gut. In den Pilgerherbergen wurde angeregt über die Erlebnisse des Tages diskutiert, und natürlich kamen auch Essen und Trinken nicht zu kurz. Ein herzliches Dankeschön an die mutigen Menschen, die sich diesem Abenteuer ausgesetzt haben - und an dieser Stelle auch an die Herbergseltern in Arnsdorf, Kumschütz, Crostwitz und Schwosdorf, die uns so liebevoll aufgenommen und umsorgt haben! Vom 15. bis 19. Oktober 2018 findet die gleiche Tour noch einmal statt - und vielleicht gibt es 2019 ja eine Fortsetzung für alle Pilger, die es Schritt für Schritt nach Santiago de Compostela zieht.


01. Mai 2018

Reportage bei 'Reader's Digest' in London erschienen

Für die renommierte Zeitschrift 'Reader's Digest' begleitete ich im vergangenen Jahr das Ehepaar Andrea und Gert Kleinsteuber aus Delitzsch einige Tage fotografisch auf dem Ökumenischen Pilgerweg. Ich freue mich sehr, dass die Reportage der französischen Journalistin Isabelle de Pommereau nun in London unter dem Titel 'Finding the way again' in der Ausgabe Mai 2018 erschienen ist. Das ist mein erster Artikel in einem ausländischen Magazin und meine erste internationale Zusammenarbeit. Der Untertitel beschreibt gut das Lebensgefühl, das auch ich auf meinem 3500 km langen Pilgerweg quer durch Europa hatte: 'An ancient pilgrim trail across Germany is helping to bring people and communities back together' - ins Deutsche übersetzt: 'Ein alter Pilgerweg quer durch Deutschland hilft, Menschen und Gemeinden wieder zueinander zu bringen'. Die verbindende Wirkung des Pilgerns war auch der Autorin Isabelle de Pommereau sehr wichtig, bei der ich mich herzlich für die angenehme Zusammenarbeit bedanke! Hinweis für Freunde unserer Muttersprache: Die Reportage ist gleichzeitig auch in der aktuellen deutschen Ausgabe von 'Reader's Digest' erschienen.


04. November 2017

Pilgerreise auf Camino Frances in Spanien beendet

Meine diesjährige Pilgertour führte mich auf den Camino Frances in Spanien - für Pilger der Weg aller Wege. Von St.-Jean-Pied-de-Port in Frankreich lief ich 900 km über die Pyrenäen und durch das Baskenland, weiter durch die Provinz Kastilien und Leon bis in die autonome Region Galicien. Am 23. Oktober 2017 erreichte ich Santiago de Compostela und bekam die berühmte Urkunde ausgestellt. Damit endete nach mehr als 3500 km offiziell mein Pilgerweg, den ich 2012 in Görlitz begonnen hatte, und auf dem ich Deutschland, Frankreich und Spanien durchquert habe. Ich bin überglücklich, dass ich diese lange Strecke gesund und ohne Schaden bewältigen konnte - und froh über die vielen Erlebnisse und Erfahrungen mit Menschen, Landschaft und Natur an jedem einzelnen Tag. Die Tour in Spanien lief mit 30 km pro Tag recht zügig, es herrschte noch große Hitze, und ich musste zwei Mal durch Waldbrandgebiete laufen. Von Santiago aus lief ich noch 120 km bis ans Meer zum Kap Finisterre und nach Muxia. Dort konnte ich noch fünf Tage bei herrlichem Strandwetter entspannen. Von der Küste ging es zurück nach Santiago, wo mein Pilgerweg am 01. November mit dem Besuch der großen Messe zum katholischen Feiertag Allerheiligen seinen Schlusspunkt fand.


12. August 2017

Jubiläumsshow "40 Jahre Fa. Kfz-Meisterbetrieb Moritz"

Mitte August hatte ich einen ganz besonderen Auftrag. Die Firma KfZ-Meisterbetrieb Moritz in Olganitz feierte ihr 40-jähriges Bestehen. Gemeinsam mit dem Firmengründer Arno Moritz, dem derzeitigen Firmeninhaber Andreas Moritz und seiner Schwester Sylvia Busch gestaltete ich eine einstündige Show auf Großbildleinwand als Zeitreise in die Firmengeschichte. Die Bilder aus den alten Fotoalben stießen zusammen mit den Geschichten aus früheren Zeiten auf großes Interesse. Sehr viel hat sich in dieser Zeit auf dem Hof in Olganitz verändert. Aus einem Bauernhof wurde im Laufe der Jahre ein moderner Kfz-Reparaturbetrieb mit Auto- und Anhängerhandel. Arno Moritz erzählte lebendig und anschaulich aus dem Werkstattalltag vor 40 Jahren, in dem die Ersatzteile noch selber geholt wurden, Wartezeiten von vier Wochen auf eine Reparatur durchaus üblich waren und in der DDR-Mangelwirtschaft schon mal Anhängekupplungen gegen einen Badeofen getauscht wurden. Der gesamte Jubiläumstag wurde von mir fotografisch festgehalten und zu einem Fotobuch verarbeitet. Sicher wird es auch noch in einigen Jahrzehnten für schöne Erinnerungen sorgen. Herzlichen Dank der Firma Moritz für den interessanten Auftrag und die sehr gute Zusammenarbeit, die mir viel Freude gemacht hat!


26. Juni 2017

Erfolgreiche Premiere: Fotoreise nach Böhmen

Am letzten Juniwochenende fand unsere erste Fotoreise nach Böhmen statt. Gemeinsam mit dem versierten Reiseleiter Frank Sühnel wanderten wir mit zehn fotobegeisterten Menschen in den Steppenbergen im Westlichen Böhmischen Mittelgebirge. Bei herrlichem Sommerwetter gingen wir leichte bis mittlere Touren und fotografierten Landschaft, Natur und Details der böhmischen Dorfarchitektur. Die Wißbegierde war groß, und so hatte ich alle Hände voll zu tun, um Motivwahl, Bildgestaltung, Perspektive und Kameraeinstellungen zu erklären. Abends schauten wir uns gemeinsam die Bilder an, um uns an den schönen Motiven zu freuen und voneinander zu lernen. Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer für das große Interesse und die vielen Fragen und Anregungen! Eine Neuauflage wird vom 15. bis 17. Juni 2018 stattfinden. Wer mitkommen möchte, kann sich gerne bei mir anmelden, die Tour wird voraussichtlich wieder schnell ausgebucht sein. Informationen zur Reise gibt es auf der Homepage von Frank Sühnel http://www.wandern-in-boehmen.de. Hier ein paar fotografische Impressionen von mir auf dieser Reise:


08. Juni 2017

Vernissage in Oschatz

Unter dem Titel "Stille Momente" wurde Anfang Juni eine Ausstellung mit meinen Fotos in der Stadtbibliothek Oschatz eröffnet. Dort zeige ich 17 großformatige Bilder aus den Jahren 2007 bis 2017, die ich in Landschaft und Natur rund um Liebschützberg, Collm und Wermsdorfer Wald aufgenommen habe. Darunter sind einige Fotos, die noch nie öffentlich zu sehen waren. Sonst präsentiere ich meine Bilder vorzugsweise in geschäftlichen Räumen und in Shows auf Großbildleinwand, und so ist das nach 11 Jahren Selbstständigkeit meine erste thematische Ausstellung in einer öffentlichen Institution. Statt der üblichen Rahmung hinter Glas mit Passepartout habe ich (passend zu den Motiven) Material mit natürlicher Haptik gewählt, zum Beispiel Leinwand und Druck auf Holz. Eine Collage mit "Herzen der Natur" ist auf hochglänzendes Aluminium gedruckt, was ihr eine kontrastreiche und farblich brillante Anmutung verleiht. Die Ausstellung wurde mit einer kurzen Rede von Uta Moritz, Leiterin der Oschatzer Freizeitstätten GmbH, eröffnet, und es waren erfreulicherweise etwa zwei Dutzend interessierte Menschen anwesend. Die Fotos sind bis zum 31.12.2017 zu den Öffnungszeiten der Stadtbibliothek Oschatz zu sehen, der Eintritt ist frei. Alle Arbeiten können selbstverständlich gekauft werden und sind auch in kleineren Formaten erhältlich. Allen Gästen der Vernissage ein herzliches Dankeschön für Ihr Kommen. Ich freue mich über weitere Rückmeldungen und Anfragen!


08. Juni 2017

Fotoausstellung "Stille Momente" in der Stadtbibliothek Oschatz

Unter diesem Titel zeige ich bis Jahresende eine Ausstellung in der Stadtbibliothek Oschatz mit Landschafts- und Naturfotos aus den letzten Jahren und neueren Arbeiten, die noch nie öffentlich zu sehen waren. Die Fotos werden im Großformat bis zu 1,20 Meter Breite auf edlen Materialen wie Leinwand, Holzdruck und Aluminium präsentiert. Zur Vernissage am Donnerstag dem 08. Juni 2017 um 17.00 Uhr lade ich herzlich ein, der Eintritt ist frei. Die Ausstellung kann danach zu den Öffnungszeiten der Stadtbibliothek Oschatz besichtigt werden:

Mo. 13-18 Uhr
Di./Do. 10-12 und 13-18 Uhr
Fr. 13-17 Uhr
Sa. 10-12 Uhr.
Mittwochs ist die Bibliothek geschlossen.

Adresse der Bibliothek: 04758 Oschatz, Rudolf-Breitscheid-Str. 1, Tel. 03435-931516.


12. November 2016

FOTOS: Pilgerreise durch Frankreich 2016

Die altehrwürdige Kathedrale in Le-Puy-en-Velay war Ausgangspunkt meiner diesjährigen Pilgerreise, die bis St-Jean-Pied-de-Port am Rand der Pyrenäen führte. 750 Kilometer zu Fuß standen an - und verliefen diesmal im Gegensatz zum Vorjahr vollkommen schmerzfrei. Bei überwiegend schönem Herbstwetter (nur ein Regentag an 31 Pilgertagen!) führte der Weg durch die stillen Berge des urwüchsigen Aubrac, dann weiter ins Tal des bezaubernden Flusses Lot, vorbei an mittelalterlichen Städten wie Estaing und historisch bedeutenden Klöstern wie Conques und Moissac, hinein in die Gascogne mit ihren weiten Weinfeldern und schließlich ins  französische Baskenland nach St-Jean-Pied-de-Port. Es war eine wahre Wohltat, jeden Tag bis zu 35 km an der frischen Luft laufen und nebenbei entspannt fotografieren zu können. Eine kleine Auswahl der Fotos sehen Sie hier. Nach 2700 km in vier Teiletappen quer durch Europa bleiben nun "nur noch" 800 km Spanischer Jakobsweg übrig, dann bin ich in Santiago de Compostela angekommen!


23. Februar 2016

SHOW: Überwältigende Resonanz auf "Afghanistan von innen"

"Afghanistan von innen" lautete der Titel der dritten Show in der Reihe "Rund um den Globus" am vergangenen Wochenende. Monika Koch und Heiner Tettenborn hielten einen hochspannenden Vortrag über ein Land, das uns in den letzten Jahrzehnten leider überwiegend durch negative Kriegsberichterstattung bekannt geworden ist. Tiefgründig und kenntnisreich berichteten sie über ihre Reise durch das von NATO-Truppen besetzte Afghanistan in den Jahren 2003 bis 2005 und über weitere zahlreiche Aufenhalte in der Zeit danach. Ihre eindringliche Reportage machte deutlich, dass die Probleme in Afghanistan zu großen Teilen durch die Außenpolitik der USA und Westeuropas mitverursacht worden sind. Sie zeigte aber auch ein Land voller landschaftlicher Schönheit und überwältigender Gastfreundschaft. Monika Koch und Heiner Tettenborn setzten gleichzeitig ein Zeichen der Hoffnung, indem sie von Menschen erzählten, die sich trotz ständiger Lebensgefahr im Land für Bildung, Erziehung und Toleranz engagieren. Im Zentrum stand das Porträt ihres Freundes Khazan Gul, der beharrlich und unerschütterlich humanitäre Arbeit für sein Land verrichtet. Allen Anfeindungen und einem Mordanschlag zum Trotz hat er den Bau von mehr als 50 Schulen gefördert.

Monika Koch und Heiner Tettenborn haben über Khazan Gul ein Buch geschrieben: "Der Unbeugsame", erschienen im Dresdner Kahl-Verlag. Weitere Informationen dazu gibt es auf ihrer Homepage www.gesichter-der-erde.de.

Das Oschatzer "O" war nahezu ausverkauft, und auch in Riesa mussten wir in den großen Saal des Kinos umziehen, um allen Kartenwünschen gerecht zu werden. Die vielen Menschen am Bücherstand und die angeregten Diskussionen zeigen das große Interesse an Afghanistan und seinen Menschen. In Riesa besuchte sogar ein Gruppe afghanischer Flüchtlinge die Vorstellung. Für mich persönlich war "Afghanistan von innen" der Höhepunkt meiner Arbeit als Veranstalter in den letzten zehn Jahren. Verständnis, Mitgefühl und Verständigung können manchmal eben auch mit einer packenden Reisereportage erreicht werden.


18. Januar 2016

PREMIERE: Poetische Bilderschau "Die dreizehn Monate" in Riesa

Voila - eine neue Show hat das Licht der Welt erblickt! Nach einem Jahr Arbeit hatte die Poetische Bilderschau "Die dreizehn Monate" im ausverkauften Klosterratssaal Riesa Premiere. Christine und Jörg Stump aus Riesa lasen nuanciert und eindringlich die Gedichte aus dem Zyklus "Die dreizehn Monate" von Erich Kästner. Auf Großbildleinwand zeigte ich Landschafts- und Naturfotos, durch die ich die Gedichte mit meinem eigenen fotografischen Blick und mit Bildern von heute interpretierte. Das Publikum schien sehr angetan und berührt. Es gab langen Applaus und viele positive Rückmeldungen. Der Erfolg hat uns beflügelt, und so haben wir uns entschieden, weitere Aufführungstermine möglich zu machen. Sie werden auf dieser Homepage rechtzeitig bekannt gegeben. Buchungsanfragen sind bei mir unter Tel. 034363-169006 möglich.


12. Januar 2016

VERÖFFENTLICHUNG: Foto im Kalender des Sächsischen Landesamts für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Zum nunmehr zweiten Mal hat das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie ein Landschaftsfoto von mir in seinem jährlichen Veranstaltungskalender veröffentlicht. Auf dem November-Blatt für 2016 ist der winterliche Weg am Fuße des Liebschützbergs (Laaser Seite) zu sehen. Das ist ein schöner Erfolg und eine Bestätigung für meine Arbeit, denn die Fotos von Landschaft und Natur in unserer Umgebung liegen mir besonders am Herzen. Und wann gibt es schon mal einen so schönen Winter am Liebschützberg zu bestaunen?

Den kompletten Kalender können Sie » HIER anschauen.

» Hier können Sie ihn direkt beim Landesamt bestellen.

Übrigens: Dieses Foto ist auch das Titelbild meiner neuen Bilderschau "Die 13 Monate" mit Gedichten von Erich Kästner. Mehr Informationen dazu gibt es » HIER


 03. Januar 2016

FOTOSERIE: Hände

Vor Weihnachten 2015 wurde mir eine ganz besondere, sehr reizvolle Aufgabe gestellt: Für eine Kundin sollte ich eine Studie ihrer Hände anfertigen. Eine schöne Idee, die ich gerne im Studio umsetzte. Ich wählte dazu einen schwarzen Hintergrund, um die Hände farblich gut hervorzuheben. Einige mit Bedacht ausgewählte Accessoires unterstützten die Wirkung der Bilder. So entstanden ganz persönliche, intime Fotografien eines wichtigen Körperteils, die eine starke Symbolkraft in sich tragen. Denn die Bedeutung der Gegenstände kennen nur die Auftraggeberin und der Beschenkte.


01. November 2015

FOTOS: Pilgerreise durch Frankreich 2015

Die Fortsetzung meiner Pilgerreise auf dem Jakobsweg ist beendet. Im September und Oktober 2015 bin ich 750 km durch Frankreich gelaufen und habe damit die Hälfte der Strecke in diesem schönen Land hinter mich gebracht. Fünf Wochen lief ich bei meist schönem Herbstwetter durch den Elsass, die Franche Comté, die Bourgogne (Burgund), das Rhone-Alpes-Gebiet und die Auvergne. Startpunkt war Neuf Brisach am Rhein, die Tour führte unter anderem über Belfort, Beaune, Taizé, Cluny und Montbrison zum Endpunkt Le-Puy-en-Velay, einer malerischen Kleinstadt mitten in den Vulkanbergen der Auvergne. Ein paar wenige Tage Regen und Schnee störten das Reisevergnügen nicht. Es war eine Wohltat, bei jedem Wetter Strecken bis zu 35 km täglich zu laufen. Die Begegnungen am Wegesrand und mit den Herbergseltern waren trotz der Sprachbarriere sehr herzlich und berührend. Insgesamt habe ich damit 1950 km auf dem Jakobsweg zurückgelegt - übrigens weitgehend blasenfrei! Sehen Sie hier einige Eindrücke von dieser Reise.


 29. August 2015

EVENT: Diashow-Premiere im Pfarrhof Cavertitz

Herrliches Sommerwetter am Samstagabend, ein leichtes Lüftchen und ein Glas Rotwein - was gibt es da Schöneres als eine Diashow unter freiem Himmel?

Pünktlich um 20.15 Uhr begann die Reportage "Nepal" von Robert Pauli und Elisa Walter im Pfarrhof Cavertitz, den ich erstmals als Veranstaltungsort ausgewählt habe. Robert und Elisa haben Nepal vier Monate lang auf eigene Faust bereist. Humorvoll erzählten die beiden über eine außergewöhnliche Reise ins Himalajagebirge und porträtierten einfühlsam Land und Leute. Ihr Vortragshonorar spendeten die zwei komplett der Hilfsorganisation "Concern Nepal", mit denen ihre nepalesischen Freunde die Folgen des Erdbebens im April lindern wollen. Stimmungsvolle Lichtinstallationen setzten den Pfarrhof Cavertitz in ein völlig neues, ungewohntes Licht. Ein guter Ort für weitere Kulturveranstaltungen.


 04. Juli 2015

EVENT: Tanz- und Folkfest Rudolstadt 2015

Das Tanz- und Folkfest in Rudolstadt/Thüringen findet jedes Jahr am ersten Juliwochenende statt. Diesmal besuchten es so viele Menschen wie nie - insgesamt 90.000 Gäste waren gekommen. Faszinierende Musik aus aller Welt und eine einzigartige Atmosphäre führen mich seit 2003 immer wieder auf dieses unvergleichlich schöne Festival. Es gab reichlich Gelegenheit zum Fotografieren. Ausgiebig testete ich meine neue spiegellose Systemkamera Fuji X-M1, mit der man sehr gut unterwegs fotografieren kann. Ein paar Eindrücke von diesen vier musikalisch wie fotografisch inspirierenden Tagen finden Sie hier.


05. Juni 2015

FOTOS: Mohnfeld

Ich war gerade auf dem Darß beim Fotofestival "Horizonte", als ich einen Anruf bekam - kurz vor Strehla gäbe es ein herrliches rotes Mohnfeld zu fotografieren. Sofort nach meiner Rückkehr fuhr ich zu der Stelle. Und was soll ich sagen: der Anrufer hatte nicht übertrieben: Ein Meer aus roten Blüten lag vor mir! Im Abendlicht fotografierte ich anderthalb Stunden lang eine Serie mit Schloss und Jugendherberge Strehla im Hintergrund. Je später der Abend, desto schöner wurden die Lichtstimmungen. Herzlichen Dank an Hansjürgen B. für diesen Hinweis! Wer ähnlich gute Tips hat, kann mich jederzeit gern anrufen: Tel. 034363-169006.


 02. Juni 2015

WORKSHOP: Ich und Melancholie

Auf dem Fotofestival "Horizonte" in Zingst/Darß besuchte ich erstmals einen Tagesworkshop: "Vom Suchen und Finden der eigenen künstlerischen Handschrift" (Leitung: Antonius). Leider erfüllte der Kurs hinsichtlich Aufbau und Erkenntnisgewinn meine Erwartungen nicht vollständig. Doch immerhin gab es zwei interessante Themen zu bearbeiten: "Ich" und "Melancholie". In der nahe gelegenen LPG Müggenburg bot sich eine von Verfall geprägte Szenerie, in der ich mit drei anderen Teilnehmern die vorgegebenen Themen innerhalb von zwei Stunden bearbeitete. Die Kulisse erzeugte Fotos mit teilweise krasser Ästhetik. Eine neue Erfahrung für mich war es, mich an so einem gespenstischen Ort selbst zu inszenieren. Aber wann hat man schon einmal Gelegenheit für derart ausgefallene Selbstporträts? Einige dieser Fotos liefen bei der abendlichen Bilderschau am Strand auf einer riesigen Großbildleinwand vor dem Festivalpublikum. Ein besonderes Erlebnis! Bei der Preisverleihung für das schönste Foto des Tages hatten diese Aufnahmen natürlich erwartungsgemäß keine Chance... :)


24. April 2015

FOTOS: Pferde-Fotoshooting mit Lydia und Rocky in Leisnig

Heute fotografierte ich Lydia mit ihrem Liebling Rocky. Der Wallach war fein geputzt und eingeflochten, denn am nächsten Tag stand ein Turnier an. Ideale Voraussetzungen für eine Serie im schönsten Frühlingsabendlicht! Obwohl Rocky anfangs ein wenig nervös war, lief alles sehr gut, und die zwei waren sehr harmonisch. Allerbesten Dank an Angela für die tatkräftige Hilfe. Nach getaner Arbeit gab es ein kleines Picknick am Stall - herrlich ist das Fotografenleben!


08. April 2015

FOTOS: Frühlingsboten im Raureif

In den ersten Frühlingstagen ist es morgens noch kalt und frostig. Bevor die Sonne die Erde erwärmt, findet man dicht am Boden kleine Pflänzchen, die mit Raureif und gefrorenen Tautropfen besetzt sind. Zeit für ein paar schöne Fotos mit dem Makroobjektiv, denn in einer halben Stunde ist alles vorbei. Ich benutze dafür ein Nikkor 105 mm 2.8 G ED VR - ein brillantes Objektiv mit Bildstabilisator, das auch bei längeren Belichtungszeiten noch Freihandaufnahmen ermöglicht. Zusammen mit meiner rauscharmen Nikon-Vollformatkamera lassen sich bei normalem Umgebungslicht auch ohne Stativ schöne Details herausarbeiten.


22. März 2015

FOTOS: Altes Haus in Leisnig

Sonntagvormittag: Von Leipzig kommend Zwischenstop auf dem Nachhauseweg in Leisnig. Mitten in der Fußgängerzone bietet sich der Durchblick zu einem alten Haus, das im Hinterhof fast fehl am Platze wirkt. Ungestört konnte ich eine halbe Stunde lang Details fotografieren, die es bald wohl nicht mehr geben wird, denn der Verfall hatte sein unbarmherziges Werk schon begonnen. Alte Häuser zu fotografieren macht mir Freude, denn sie strahlen eine merkwürdige Ruhe aus. Gleichzeitig fällt Schicht um Schicht der Bausubstanz ab, und es offenbaren sich alte Bau- und Handwerkstechniken. Die Vergänglichkeit ist mit Händen greifbar - nichts auf Erden ist für die Ewigkeit gemacht.


 08. März 2015

FOTOS: Krokusse im Park Großböhla

Eine Erkundungstour führte mich heute in den Park Großböhla bei Dahlen. Und siehe da - die ersten Krokusse waren da! Mich fasziniert jedes Jahr aufs Neue, wie die frischen jungen Blüten durch die braune Laubdecke an die Oberfläche stoßen. Ich wartete geduldig, bis sich einige Bienen einstellten, die ich auf dem Boden liegend "bei der Arbeit" fotografierte. Bienen gehören zu meinen Lieblingstieren, denn sie sorgen dafür, dass die Natur weiterlebt und im Laufe des Jahres alles wachsen und gedeihen kann.