31. Dezember 2021

Jahresbilanz und gute Wünsche

Das Jahr 2021 geht zu Ende. Für die zurückliegenden zwölf Monate kann ich eine gemischte, verhalten optimistische Bilanz ziehen. Seit 01. November 2020 herrschte Lockdown, der ständig in kleinen Schritten verlängert und schließlich erst zum 02. Juni 2021 aufgehoben wurde. Das verhinderte nicht nur die Fortführung meiner Vortragsreihe, sondern auch fast alle anderen Aktivitäten in der Öffentlichkeit, an deren Funktionieren ich mit meiner Arbeit fast vollständig hänge. Ab Mitte des Jahres lief es dann beinahe wieder "normal". Doch deutete sich schon im Oktober die nächste Schließung des öffentlichen Lebens an, so dass nur drei der vier Pilgertouren stattfinden konnten. Diejenigen, die ich durchführen konnte, waren dafür umso befriedigender. Soll man sich an diesen Rhythmus nun gewöhnen oder einfach ein Programm wie "früher" planen und hoffen, dass etwas davon stattfinden kann? Das war in diesem Jahr die große Frage. Ich habe mich für Letzteres entschieden. Immerhin konnten im Spätsommer noch einige Shows bei "Rund um den Globus" im zauberhaften Ambiente des Schlosses Dahlen stattfinden. Bis zum Ende des Jahres zeigte sich, dass die Resonanz auf meine Arbeit weiterhin sehr gut ist, wenn es keine behördlichen Beschränkungen gibt. Also heißt es Durchhalten und hoffen auf ein besseres Jahr 2022. Ich wünsche allen meinen Freunden, Kunden und Geschäftspartnern einen guten Jahresausklang und fürs neue Jahr beste Gesundheit, Glück und Zufriedenheit!

 

 


26. Dezember 2021

Fotografischer Winterspaziergang zum Jahresausklang

Der zweite Weihnachtsfeiertag präsentierte sich in diesem Jahr mit strahlendem Sonnenschein, der mich zu einer ausgedehnten Wanderung einlud. Zu Fuß ging es über Cavertitz, Sörnewitz, den Liebschützberg, Laas und Klingenhain zurück nach Treptitz. Ein solches Geschenk erhält man zu Weihnachten nicht jedes Jahr. So zog ich mit meinem Teleobjektiv los und fing die mit Schnee überzuckerte Landschaft rund um den Liebschützberg ein. Nach dem weihnachtlichen Festessen tat die Bewegung gut. Mit dieser kleinen Fotoserie wünsche ich allen meinen Freunden, Kunden und Geschäftspartnern einen erholsamen Jahresausklang und fürs neue Jahr beste Gesundheit, Optimismus und jederzeit das notwendige Maß an Ruhe und Entspannung, das man für ein angenehmes Leben benötigt. Herzlichen Dank für alle Aufträge, Begegnungen und inspirierende Ideen im vergangenen Jahr! Ich hoffe, dass ich auch künftig alle mir übertragenen Arbeiten zur vollen Zufriedenheit und mit Freude ausführen kann. Einen guten Rutsch und auf ein Neues im Jahr 2022!

 

 


12. Dezember 2021

Reinhold Messner bei "Welt und wir" / "Rund um den Globus"

Kurz vor dem Jahresende gibt es noch einmal Erfreuliches zu berichten: Die virtuelle Ausgabe von "Rund um den Globus" hat begonnen! Als regionaler Partner der Streaming-Reihe "Welt und wir" war es mir ein Vergnügen, am Sonntagabend zuhause auf dem gemütlichen Sofa Platz zu nehmen und den Vortrag von Reinhold Messner über seinen Schicksalsberg NANGA PARBAT zu verfolgen. Vor allem der zweite Teil war hochspannend, als Reinhold Messner über den Verlust seines Bruders bei der Expedition von 1970 erzählte. Besonders berührend war, wie er 2005 die sterblichen Überreste seines Bruders vor Ort identifizierte und sie in einer für den Himalaja typischen Verbrennungszeremonie dem Himmel übergab. Der ruhige, souveräne und unaufgeregte Ton, in dem Messner erzählt, ist sehr angenehm, und man hört ihm gern zu. Das Livestream-Format erlaubt dabei eine große Nähe zum Referenten, die Daniel Snaider im Studio durch sein einfühlsames Interview unterstützte. Alles in allem ist dieses Angebot für mich zwar kein vollständiger Ersatz für Vorträge live auf der Bühne, aber doch eine gute Notlösung, die der Reiseshow-Branche in Corona-Zeiten zu überleben hilft. Daran nehme ich gern teil. Bitte unterstützen auch Sie dieses Projekt, in dem Sie nach den Live-Streams einen finanziellen Beitrag spenden (siehe die Buttons rechts unten im letzten Bild in der Fotogalerie unten).

Nur wenn wir jetzt gemeinsam überleben, können wir irgendwann auch wieder Live-Shows veranstalten! Herzlichen Dank!

 


01. Dezember 2021

Absage von Rund um den Globus - Teilnahme am Live-Stream-Angebot bei "Welt und wir"

Leider muss ich heute erneut eine Absage bekanntgeben. Unter den derzeitigen Umständen sehe ich mich außerstande, meine Vortragsreihe "Rund um den Globus" von Januar bis März 2022 durchzuführen. Die Voraussetzungen für die Veranstaltung von Kulturevents ändern sich nahezu wöchentlich. Eine Zugangsbeschränkung nach den Vorgaben von 2G oder 2G+ ist für mich nicht praktikabel. Somit bleibt nur die Hoffnung auf bessere Bedingungen für Mitte 2022, um eventuell wieder Sommershows als Open Air anbieten zu können.

 

Als Alternativangebot habe ich mich entschieden, an der » Online-Vortragsreihe "Welt und wir" als Veranstalter teilzunehmen und empfehle die Live-Streams der Stuttgarter Kollegen Olaf Krüger und Daniel Snaider, die dieses Angebot betreiben. Beide haben vor einigen Jahren bei "Rund um den Globus" selbst das Publikum in Oschatz und Riesa begeistert. Ihr Programm empfinde ich als ab qualitätvoll und abwechslungsreich, so dass ich es hier  empfehlen möchte. Die Machart der Shows korrespondiert gut mit meinem eigenen Arbeitsstil, wozu auch die Pauseninterviews beitragen, die von Daniel Snaider in tiefgründiger und empathischer Weise geführt werden.

 

Als Auftakt gibt es gleich eine lebende Legende: Reinhold Messner wird am 12.12.2021 in »"NANGA PARBAT" von seinem Schicksalsberg im Himalaja berichten. Grund genug, um den Rechner um 17.00 Uhr einzuschalten und sich einen gemütlichen Abend mit einer faszinierenden Reportage vom Leben und Reisen zu bereiten! Die Vorträge im Live-Stream werden kostenfrei ausgestrahlt, es wird jedoch um eine finanzielle Unterstützung der Reihe gebeten, von der auch ich ein wenig profitiere. Nicht unwichtig in Zeiten, wo öffentliche Beschränkungen die meisten meiner Arbeitsmöglichkeiten im Winter einmal mehr zunichte machen. Bitte seien Sie großzügig, damit unsere Branche überlebt und wir bald auch wieder Live-Vorträge anbieten können! Herzlichen Dank!

 

 

» Hier klicken: Zur Homepage von www.Weltundwir.de

 


22. November 2021

Licht im Lockdown

Klappe die dritte - der Lockdown lässt grüßen. Wer hätte das gedacht: Ein weiteres Mal hat sich unsere Regierung für drastische Einschränkungen des öffentlichen Lebens entschieden. Verboten sind alle Kultur- und Freizeitveranstaltungen, und die Geldstrafen für Zuwiderhandlungen wurden erheblich verschärft. Das betrifft wieder einmal auch meine Pläne, denn beispielweise an die Veranstaltung meiner Reiseshow-Reihe "Rund um den Globus" ist unter diesen Umständen nicht zu denken. Ich bin froh, dass ich den Sommer für Aufträge, Shows und Reisen intensiv genutzt habe. So besinne ich mich jetzt, wo das Jahr langsam zuende geht, zurück auf das Wesentliche, das mich immer wieder antreibt: Das Unterwegssein zu Fuß draußen in der Natur, und das Fotografieren von stimmungsvollen Landschaftsbildern. Und wenn man sich von den Motiven einmal vollkommen löst und keine Erwartungen mehr an eine konkrete Bildaussage hat, dann bleibt nur noch eines: Farben und das pure, faszinierende Licht. So bot es sich heute Nachmittag im nahe gelegenen Tauschketal dar, in dem ich immer wieder laufe. Dabei ist es völlig egal, ob ich diese Bilder schon hundertmal gesehen und fotografiert habe. Die Natur ist ständig in Veränderung, und nichts ist im nächsten Augenblick noch so wie es vor ein paar Sekunden war. Das ist die Essenz der Fotografie und meiner fotografischen Arbeit, der ich immer wieder nachgehe. Daran kann auch kein noch so langer Lockdown etwas ändern.



14. November 2021

Fotokurse 2021 beendet

An diesem Wochenende habe ich zum letzten Mal in diesem Jahr Fotokurse durchgeführt. Am Samstag stand erstmals das Thema Fotobuch-Gestaltung auf dem Programm, und am Sonntag widmeten wir uns dem Einstieg in die Porträtfotografie. Die Arbeit in Kleingruppen zahlte sich einmal mehr aus, denn auf diese Weise konnte ich auf alle Fragen in Ruhe eingehen, und jeder kam zum Zuge. Vor allem die Gestaltung der Fotobücher mit ihren vielfältigen kreativen Möglichkeiten schien den Teilnehmern viel Spaß zu machen. Auch für mich entwickelt sich das zu einem Lieblingsthema, ist es doch immer wieder eine große Freude, wenn man ein liebevoll gestaltetes, druckfrisches Exemplar in der Hand hält und vielleicht zu Weihnachten verschenken kann.

 


11. Oktober 2021

Kalender "Rund um den Liebschützberg 2022" erschienen

Alle Jahre wieder gibt es einen kleinen Grund zur Freude, und zwar dann, wenn mein Kalender für das nächste Jahr erscheint. Ich gehöre nicht zu denjenigen, die schon im Frühjahr damit hausieren gehen, sondern bringe ihn stets erst im Herbst heraus, wenn das Ende des Jahres in Sicht ist. Umso schöner ist es, wenn die Pakete mit den druckfrischen Kalendern dann vor der Tür stehen und ich erwartunugsvoll das erste Exemplar begutachte: Ist alles gelungen, kommen die Farben gut rüber und findet sich auch ja kein Druckfehler darin? An der Landschafts- und Naturfotografie rund um den Liebschützberg hängt nach wie vor mein Herz, denn damit habe ich vor mehr als 15 Jahren meine neue berufliche Tätigkeit begonnen. Mittlerweile sind vielfältige geschäftliche Aufgaben hinzu gekommen, die es oft gar nicht so leicht machen, sich vom Schreibtisch zu lösen und hinaus in die Natur zu gehen. Doch jedes Mal, wenn ich es tue, freue ich mich wieder aufs Neue, dass ich diesem schönen Beruf nachgehen kann. In diesem Jahr sind es zwölf Landschafts- und Naturaufnahmen aus der unmittelbaren Umgebung des Liebschützbergs, die es in den Kalender 2022 geschafft haben: Vom Collmberg, aus Dornreichenbach, Kleinböhla, Liebschützberg, Mügeln, Oschatz, Schöna, Strehla und Zeuckritz. Ob die Bilder gelungen sind, entscheidet ja letztlich die Kundschaft mit ihrer Kaufentscheidung. Hier sind sie jedenfalls schon mal in der Vorschau zu sehen:

 


08. Oktober 2021

Geführte Pilgertouren 2021 erfolgreich beendet

Ich mag es kaum glauben, aber die geführten Pilgertouren sind für dieses Jahr schon wieder beendet. Die erste Fortsetzungstour stand gleich zwei Mal hintereinander auf dem Programm. Bei herrlich frühherbstlichem Sonnenwetter ging es an fünf Tagen auf überwiegend flacher Strecke von Königsbrück nach Dahlen. Wir wurden von der Sonne verwöhnt und genossen die warmen Tage mit den sprichwörtlichen Altweibersommerfäden auf dem Pilgerweg. Was für ein Glück ist es doch, jeden Tag stundenlang draußen in der freien Natur unterwegs sein zu dürfen, und dazu noch in so netter Gesellschaft wie dieses Jahr! Da ich selbst diesmal nicht fotografiert habe, hat mir dankenswerterweise ein Mitpilger aus Dresden einige Fotos zur Verfügung gestellt, die einen guten Eindruck von der letzten Pilgertour geben. Herzlichen Dank dafür an Mario - und auf ein Neues im Jahr 2022!

 


17. September 2021

Start der geführten Pilgertouren 2021

Fünf gut gelaunte Damen haben sich Anfang dieser Woche mit mir auf den Ökumenischen Pilgerweg gewagt. Von Görlitz aus ging es durch die landschaftlich reizvolle Oberlausitz über Berg und Tal und Stock und Stein bis nach Königsbrück. Knapp über 100 Km waren in fünf Tagen zu bewältigen. Die fünf Neulinge harmonierten gut miteinander, so dass wir eine fröhliche und abwechslungsreiche Pilgertour mit vielen schönen Begegnungen hatten. In Weißenberg besuchten wir zum Beispiel zufällig zum 80. Jubiläum das liebevoll eingerichtete Pfefferküchler-Museum und ließen uns den frisch bereiteten Kaffee und die leckeren Pfefferkuchen gut schmecken. Bei bestem Herbstwetter erreichten wir wohlbehalten Königsbrück und wurden in der Tourist-Information mit einem prachtvollen Stempel belohnt. Bis auf ein paar Nieselregen-Spritzer, für die sich das Auspacken der Ponchos kaum lohnte, war uns der Wettergott hold, so dass ich auf weitere schöne Touren in diesem Herbst auf dem Ökumenischen Pilgerweg hoffe. Die nächste Pilgerreise mit Gästen startet am 27.09.2021 und führt (auf etwas einfacherer Strecke mit kürzeren und flacheren Etappen) von Königsbrück über Großenhain, Riesa und Strehla nach Dahlen. Im kommenden Jahr wird es voraussichtlich Schnupper-Pilgertage im Frühjahr geben, bei denen man auf einer Tagestour die Pilgerwelt kennenlernen kann.

 


04. September 2021

Letzte Show bei "Rund um den Globus" 2021

Die Sommerreihe "Rund um den Globus" 2021 ist Geschichte. Bei etwas kühlem, aber aushaltbaren Wetter zeigte ich meinen Vortrag "Camino Frances - 900 Kilometer zu Fuß auf dem Jakobsweg durch Spanien". Leider war die Zuschauerzahl nicht ganz so hoch wie erwünscht, was aber durch den Schulanfang in Sachsen und bei den vielen umliegenden Veranstaltungen nicht verwundert. Jeder möchte eben im Sommer die Lücke nutzen und etwas anbieten, bevor vielleicht wieder coronabedingte Beschränkungen kommen. Nach einer kleinen technisch bedingten Verzögerung von der Art des unberechenbaren Spiels "Bild da - Ton weg; Ton da - Bild weg" kam ich gut ins Erzählen der (für mich teilweise immer noch magischen) Pilgergeschichten, so dass ich mit der Resonanz zufrieden war. Erfreulicherweise waren auch einige Menschen anwesend, die eine meiner geführten Pilgertouren gebucht haben. Sie holten sich einen kleinen Vorgeschmack auf die vor uns liegende Pilgerzeit, die am 13. September mit einer Einsteigertour ab Görlitz beginnt. Bis Ende Oktober stehen dann insgesamt vier geführte Mini-Pilgerreisen an, die uns von Görlitz bis nach Freyburg an der Unstrut führen werden. Der (hoffentlich goldene) Herbst liegt vor uns - Zeit, sich von den Anstrengungen des Sommers zu erholen und den Kopf durch das lange tägliche Laufen bei Wind und Wetter wieder ein wenig zu lüften.

 


28. August 2021

Begeisternde Fortsetzung von "Rund um den Globus"

He did it again - Robert Neu aus Leipzig hat uns wieder einmal mitgenommen auf eine abenteuerliche Reisereportage von erstklassiger Qualität. Sein Vortrag "Donaureise - mit dem Schlauchboot vom Schwarzwald bis ins Donaudelta" war ein voller Erfolg. Zwar zwang uns das kühle Wetter in den Saal des Schlosses Dahlen, doch tat das der Stimmung keinen Abbruch. Robert Neu verstand es von Anfang an, das Publikum mit seiner charmanten, eloquenten und humorvollen Art zu begeistern. Mit faszinierenden Fotos, Videos und Zeitraffersequenzen erzählte er informative und unterhaltsame Geschichten, die er bei seiner Tour auf und neben der Donau erlebte. Ein würdiges "Bergfest" von "Rund um den Globus", wie ich es mir besser nicht hätte wünschen können! Nun geht es schon ins Finale der diesjährigen Reihe mit meinem eigenen Vortrag "Camino Frances - 900 km auf dem Jakobsweg durch Spanien". Hoffen wir, dass wir noch einmal einen schönen Sommerabend mit spannenden Reisegeschichten geschenkt bekommen.

 


21. August 2021

"Abenteuer Balkan" mit erfolgreicher Premiere bei "Rund um den Globus"

Genau anderthalb Jahre ist es her, seit die letzte Veranstaltung von "Rund um den Globus" stattfand. Da weiterhin unsicher ist, ob wir kommenden Winter Reisevorträge im "O" zu Oschatz und im Kino Riesa stattfinden lassen können, schlägt nun die Stunde der Sommer-Open-Airs. 2013 hatte ich zuletzt eine Freiluft-Diareihe im Schloss Dahlen gezeigt, und daran knüpfe ich nun an. Gleich beim ersten Vortrag gab es eine waschechte Weltpremiere. Denn René Beck und Liliana Rachel sind Newcomer in der Vortragsszene und zeigten erstmals öffentlich vor großem Publikum ihre Reportage "Abenteuer Balkan - die kürzeste Weltreise der Welt". Frisch und unverstellt erzählten sie von ihrem Plan einer Weltreise, die sie unter anderem zu den Olympischen Spielen 2020 nach Tokio führen sollte. Doch daraus wurde leider nichts. Ein kleines Virus mit C als Anfangsbuchstaben kam ihnen schon nach 14 Tagen in die Quere. Plötzlich waren alle Grenzen dicht, die beiden mussten zurück nach Hause. Doch nach dem ersten Lockdown nahmen René und Lily einen neuen Anlauf und beschränkten sich vorerst auf den Balkan. Sympathisch und authentisch erzählten sie in der sommerlichen Atmosphäre des Dahlener Schlosshofs von ihren Erlebnissen. Der Wettergott meinte es gut mit uns und bescherte uns einen zauberhaften Abend in großartigem Ambiente. Nun hoffe ich auf eine ähnlich gute Fortsetzung mit Robert Neu und seiner "Reise auf der Donau" - ein Abenteuer mit Schlauchboot und Fahrrad direkt vor der Hautür, das im Schwarzwald begann und im wunderschönen Donaudelta endete. Wenn das Wetter mitspielt, erwartet uns eine ähnlich spannende Reiseshow im Schlosshof Dahlen wie heute. Sehen Sie selbst:
 


01. August 2021

Vorverkaufsstart für "Rund um den Globus"

Nach einer komplett abgesagten Reihe im Winter/Frühjahr 2021 habe ich mich entschlossen, in diesem Jahr wieder einmal Sommer-Open-Airs anzubieten. An drei Abenden veranstalte ich eine Sommerausgabe von "Rund um den Globus" im stimmungsvollen Ambiente des Schlosses Dahlen, in dem ich schon früher erfolgreich Freiluftveranstaltungen durchgeführt habe. Das Programm bietet am 21.08.2021 als Auftakt einen Newcomer mit "Weltpremiere". René Beck wird vom "Abenteuer Balkan - oder die kürzeste Weltreise der Welt" berichten, die er im Frühjahr 2020 mit seiner Partnerin Liliana begonnen hat. Was tun, wenn nach wenigen Wochen plötzlich die Grenzen dicht sind? Da sind Geduld, Kreativität und Fantasie gefragt. Am 28.08.2021 kommt mit Robert Neu ein "alter Bekannter", der uns 2020 mit einem Vortrag über Kanada begeisterte. Diesmal war Robert auf der "Donau" unterwegs und paddelte bzw. radelte vom Schwarzwald bis ins Donaudelta. Eine spannende Reisegeschichte direkt vor der Haustür, die irgendwie auch zur aktuellen Lage passt, denn Reisen ist derzeit ja fast nur in Europa bzw. Deutschland möglich. Zu guter Letzt werde ich selbst am 04.09.2021 noch von meiner Reise auf dem "Camino Frances" nach Santiago de Compostela erzählen. Der Spanische Jakobsweg, unter Pilgern schlicht der Klassiker und "Weg aller Wege", fasziniert nach wie vor viele Menschen und hat auch mich in seinen Bann gezogen. Alle Shows finden unter freiem Himmel statt und beginnen bei Einbruch der Dunkelheit. Bei schlechtem Wetter ziehen wir ins Schloss Dahlen um und beginnen eine halbe Stunde früher. Die Gäste werden gebeten, sich warme Kleidung und ein Sitzkissen oder eine Decke mitzubringen, falls es etwas kühler wird. Für kleine Snacks und Getränke ist vor Ort gesorgt. Ich freue mich auf spannende Reisegeschichten in sommerlichem Ambiente und lade herzlich dazu ein! Tickets gibt es ab heute im Vorverkauf unter Tel. 0163-6343995 und per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

 

 


04. Juni 2021

Fotoreise ins Oderbruch

Wer reisen will, ist in diesem Jahr gut beraten, sich Ziele in Deutschland zu suchen, sofern er nicht mit vielen anderen "Coronaflüchtlingen" auf Mallorca stranden möchte. Kurz nach dem Ende des zweiten Lockdowns am 02. Juni lud mich ein Freund ein, ihn ins Oderbruch zu begleiten. Mit dem Fahrrad erkundeten wir diese eigentümliche Landschaft, die nur eine gute Stunde von Berlin entfernt liegt und einem doch das Gefühl gibt, in eine ganz eigene Welt einzutauchen. Das Oderbruch sah früher einmal ungefähr aus wie der Spreewald, bevor es durch den Preußenkönig Friedrich den Großen mittels Bau von Dämmen und Kanälen trockengelegt wurde. Nach wie vor favorisiere ich das langsame Reisen, um der Fotografie und spontanen Begegnungen am Wegesrand genügend Raum zu geben. Entstanden ist eine Fotoserie, die die herbe Schönheit dieses Landstrichs erahnen lässt, die aber auch malerische, scheinbar vergessene Ecken zeigt, wie sie in den Hochglanzprospekten der Tourismusindustrie wohl niemals vorkommen werden. Und doch machen gerade sie den Reiz des Oderbruchs aus. So mancher Film über die DDR-Zeit fände hier wohl heute noch eine passende Kulisse. Aber es haben sich hier in den letzten Jahrzehnten auch jede Menge kreative Menschen angesiedelt, denen die deutsche Hauptstadt zu hektisch ist, und die die Weite des Himmels und die Ruhe zu schätzen wissen: Töpfer, Bildhauer, Fotografen und Schriftsteller. Schon der alte Fontane, dessen Vater hier neben einer kleinen Dorfkirche begraben liegt, streifte für seine "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" in den Fluren um Wriezen, Bad Freienwalde, Seelow und Lebus herum. Genau so haben wir es getan, nur eben mit Fahrrad und Fotokamera. Hier ein paar Eindrücke.

 
 

20. Mai 2021

Vortrag im Oschatzer VITARIS-Pflegeheim

Was lange währt, wird gut. Sage und siebeneinhalb Monate nach dem vorgesehen Termin im Herbst 2020 konnte ich nun endlich meinen lange geplanten Vortrag ">> Bilder zum Träumen - Ein fotografischer Spaziergang durch die Jahreszeiten" im Oschatzer VITARIS-Pflegeheim halten. Negativ war an diesem Nachmittag nur mein Covid-19-Test, ausgeprochen positiv dagegen die Resonanz bei den Bewohnern, die gespannt die Bilder und Geschichten aus unserer Heimat verfolgten. Ob Cavertitz, Luppa, Lampertswalde, Liebschützberg, Oschatz oder Wermsdorf - überall bieten sich zu allen Jahreszeiten reizvolle Motive, die ich mit der Kamera einfange. Dazu erzähle ich Geschichten vom Unterwegssein als Fotograf und von den Menschen aus unserer Region - eine interessante und abwechslungsreiche Mischung, wie mir an diesem Nachmittag bestätigt wurde. Je weniger ich in den letzten Monaten vor Menschen Vorträge halten konnte, umso mehr schätze ich das nun wieder. Gerade auch die kleinen Veranstaltungen sind es, die mir besondere Freude bereiten - und den Gästen scheinbar auch. Ich traf sogar einige Bekannte wieder, für die ich in früheren Jahren bereits Familienfotos gemacht hatte, und die mittlerweile dort im Seniorenheim leben. Wie schön, dass ich ihnen auf diese Weise einen unterhaltsamen Nachmittag und etwas Freude bereiten konnte!

 


16. Mai 2021

Einsteiger-Fotokurs in Treptitz

Die Covid-19-Schnelltests machen es möglich: Erstmals in diesem Jahr fand wieder ein Fotokurs für Einsteiger statt. Zwar mit stark reduzierter Besetzung, um die Vorgaben für Mindestabstände einzuhalten, aber doch immerhin ein Kurs! In angeregter Atmosphäre debattierte ich mit den Teilnehmern über Bildaufbau, ISO, Blende und Belichtungszeit. Am Nachmittag zeigte sich das derzeit etwas launische Maiwetter von seiner besseren Seite und ermöglichte es uns, die frisch erworbenen theoretischen Kenntnisse im Freien gemeinsam praktisch anzuwenden. Bleibt zu hoffen, dass im Laufe des Jahres eine weitere Normalisierung eintritt, die Fotokurse auch wieder mit größeren Gruppen möglich macht.

 


08. April 2021

Virtuelle Ausstellung "PILGERZEICHEN - Impressionen vom Ökumenischen Pilgerweg"

Vor einigen Jahren hatte ich mit einigen meiner Pilgerutensilien zu einer Ausstellung übers Pilgern in Erfurt beigetragen. Damals entstanden auch 13 große Ausstellungstafeln, die letztlich (wie es bei Ausstellungen manchmal vorkommt) dem Rotstift zum Opfer fielen. Beim Aufräumen meines Fotoarchivs fand ich diese Tafeln wieder und halte sie immer noch für so ansprechend und informativ, dass ich mich für eine verspätete Veröffentlichung hier auf meiner Homepage nicht schämen muss. Zu sehen sind Bilder und Texte zu einigen der schönsten Stationen auf dem Ökumenischen Pilgerweg: Görlitz, Oberlausitz, Königsbrück, Liebschützberg, Wurzen, Leipzig, Merseburg, Mücheln, Freyburg/Unstrut, Naumburg, Erfurt und Vacha. Die Ausstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, aber wer sie dennoch in seiner Umgebung zeigen will, kann sich gern bei mir per E-Mail melden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die Größe der Tafeln ist 100x70 cm, aber auch kleinere Formate sind nach Absprache möglich.


01. April 2021

Neue Fotogalerie in Döbeln

Fünf meiner Fotos verschönern seit heute die Allgemeinarztpraxis von Stephanie Barth in Döbeln. Im Wartezimmer hingen bisher einige Allerwelts-Kunstdrucke, die auf den großen Wandflächen etwas verloren wirkten. Nun ziehen  farbenfrohe großformatige Fotoleinwände die Blicke auf sich. Eine richtige Entscheidung, finde ich, denn die Motive mit regionalem Bezug geben den Räumlichkeiten ein persönliches Ambiente. Gerade in Zeiten von Corona-Beschränkungen, wo Fernreisen nicht möglich sind, ist es doch schön, auf diese Weise seine eigene Heimat (wieder) zu entdecken. Vielleicht macht es dem einen oder der anderen ja sogar Lust, die abgebildeten Orte zu besuchen: Lampertswalde bei Dahlen, Liebschützberg, Meißen, Oschatz und Wermsdorf.

 


18. März 2021

Porträtshooting im Schloss Dahlen

An diesem Wochenende hatte ich ein ganz besonderes Fotoshooting: Eine junge Dame aus Dresden ließ sich von mir für ein Kunstprojekt im Schloss Dahlen fotografieren. Aus Müllsäcken, Alufolie und anderen Reststoffen wie zum Beispiel einer alten Motorradabdeckung und Kartoffelsäcken hat sie extravagante Kleider genäht, die spannende Kontraste zu den alten Gemäuern ergaben. Die Vorbereitungen, speziell das Schminken und Ankleiden, waren aufwendig, aber sie haben sich gelohnt. Entstanden sind spielerische Bilder mit unterschiedlichem Look und einer oft gegensätzlichen Ästhetik, die zeigen wie stark man einen Menschen durch fantasievolle Kleidungsstücke und Accessoires verwandeln kann. Für mich als Fotografen war vor allem die unterschiedliche Art der Fotografie eine Herausforderung. Die Palette des Lichts reichte von natürlichem Umgebungslicht bis hin zu extremen Blitzen als Gegenlicht. Für Lichtjäger wie mich ist es schön, wenn man das alles an einem Nachmittag ausschöpfen kann. Ein herzliches Dankeschön an das Modell Lina für die fröhliche Zusammenarbeit. Vielleicht gibt es aus ihrer Kreativwerkstatt künftig ja noch weitere Kunstwerke zu fotografieren.

 


03. März 2021

Neue Tätigkeit als Dozent an den Volkshochschulen Meißen und Riesa

Ein Anruf im vergangenen Jahr brachte eine interessante Anfrage. Die Volkshochschule des Landkreises Meißen zeigte sich interessiert an meinen Fotokursen und fragte an, ob ich diese auch im Rahmen von Volkshochschulkursen halten kann. Ich kann - und gehe gerne auf dieses Angebot ein, denn die Volkshochschulen sind eine wichtige öffentliche Bildungseinrichtung, die ein niedrigschwelliges und vielfältiges Programm für kleines Geld bieten. Da passe ich mit meiner Ausrichtung gut hinein, denn ich gebe bekanntlich "Fotokurse ohne Fachchinesisch". Das heißt ich halte die Seminare in einfacher Sprache und erkläre technische Begriffe mit einfachen Worten, bevor ich sie verwende. Generell benutze ich Fachbegriffe nur, wenn sie zur Verbesserung der Bildqualität und zum Verständnis der Technik absolut notwendig sind. Für die Volkshochschulen Riesa und Meißen haben wir uns neben Einsteigerkursen noch etwas Neues einfallen lassen: Es wird jeweils vier sogenannte Fotospaziergänge geben, bei denen wir schöne Plätze der Umgebung mit der Kamera erkunden und dabei das fotografische Wissen festigen bzw. erweitern. Start ist am 14. April, und alle Termine im Frühjahr 2021 finden Sie » hier unter diesem Link. Buchungen können direkt auf der Homepage der Volkshochschule getätigt werden.

Update April 2021: Aufgrund des weiter bestehenden Corona-Lockdowns werden die VHS-Kurse auf Herbst 2021 verschoben. Weitere Infos dazu finden Sie hier auf meiner Homepage.

 


23. Januar 2021

Absage von "Rund um den Globus" 2021

Der Lockdown ist verlängert bis mindestens 14.02.2021. Heute hätte der Auftakt meiner Reihe "Rund um den Globus" in Oschatz stattgefunden, die ich seit 2011 ununterbrochen hier veranstaltet habe. Aufgrund der weiterhin bestehenden Beschränkungen des öffentlichen Lebens habe ich mich entschieden, alle Vorträge dieser Saison komplett abzusagen. Es ist nicht absehbar, dass bis Ende März eine wesentliche Besserung eintritt, und es bringt auch nichts, Referenten aus ganz Deutschland und Österreich einzuladen und vor dann vielleicht nur 30 Leuten auftreten zu lassen. Auch auf den Zug der Livestreams werde ich vorerst nicht aufspringen. Doch selbstverständlich orientiere ich mich in diesem Feld, denn man kann nie wissen, ob nicht noch eine zweite Saison ausfällt. Ich empfehle die Livestream-Shows der Kollegen Olaf Krüger (» www.weltundwir.de) bzw. der Agentur Grenzgang in Köln (» www.grenzgang.de). Besonders ans Herz legen möchte ich meinem Publikum den » Online-Vortrag von Reinhold Messner am 20.02.2021 um 20.00 Uhr. Für die Live-Vorträge des berühmtesten Bergsteigers der Welt werden sonst gut und gerne Eintrittspreise von 40 Euro verlangt. Hier im Livestream kann man jedoch für kleines Geld gemütlich auf dem heimischen Sofa an Messners spannender Lebensgeschichte teilhaben - ein Termin, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

 


03. Januar 2021

Willkommen im Lockdown 2021

Das Jahr 2021 beginnt für mich ruhig - zu ruhig, denn normalerweise verteile ich sonst Anfang Januar Flyer, schalte Anzeigen, schreibe Newsletter und Pressemitteilungen und vieles mehr, um für "Rund um den Globus" zu werben. Doch diesmal fällt der Auftakt meiner Reihe mit spannenden Reisevorträgen und Multivisionsshows aus. Deutschland befindet sich im Lockdown, und der Bewegungsradius ist offiziell auf 15 Kilometer beschränkt. An öffentliche Veranstaltungen ist gar nicht zu denken. Eine seltsam ziel-lose Zeit beginnt, wie ich sie noch nie zuvor erlebt habe. Zum Glück ist sie nicht arbeits-los, denn als freier Fotograf und Journalist hat man immer etwas zu tun. Zum Beispiel muss dringend das Atelier aufgeräumt, die Steuerabrechnung des vergangenen Jahres gemacht und das Bilderarchiv sortiert werden. Bei schönem Wetter werde ich meine neue Drohne testen. Die Ausrüstung kann nach vielen Jahren Dauergebrauch auch mal wieder einen grundlegenden Check vertragen. Außerdem stehen einige Zeitungsreportagen an, für die ich jetzt mehr Zeit habe. Und wenn wie heute Schnee fällt, heißt es ohnehin: Nix wie raus und auf Fototour! Schließlich war es in den letzten Jahren äußerst selten, dass wir mit der weißen Pracht beglückt worden sind.

 

 

 


 


24. Dezember 2020

Jahresausklang

Ein bewegtes Jahr geht zu Ende, das für mich einige Herausforderungen bereit hielt. Durch die offiziellen Beschränkungen, denen wir seit Mitte März ausgesetzt waren, konnte ich erstmals seit 14 Jahren meiner Tätigkeit nicht wie gewohnt nachgehen. Vieles, das vorher selbstverständlich war, stand über Nacht in Frage. Zunächst musste ein komplettes Veranstaltungswochenende von "Rund um den Globus" mit Reiseshows abgesagt werden. Dann schloss sich ein Frühjahr ohne Aufträge an, dem ein zaghafter Sommer folgte, der von der bangen Frage geprägt war, inwieweit die Menschen weiterhin ihre privaten und geschäftlichen Feste feiern können. Denn daran hingen auch meine Foto- und Vortragsaufträge. Schließlich war im "offenen Herbst" wenigstens einiges an Pilgertouren und Fotokursen möglich, bis Anfang November wieder das Schwert des bundesweiten Lockdowns herniederfiel. Nun ist über den Jahreswechsel reichlich Zeit zum Nachdenken, mit welchen Strategien ich dieser Situation dauerhaft begegnen kann. Ich danke von Herzen allen Kunden, die mich trotz schwieriger Verhältnisse weiter beaufragt haben - und selbstverständlich auch all jenen Menschen, die einfach nur Anteil genommen und nachgefragt haben, wie es mir beruflich und privat geht. Es bleibt die Hoffnung auf eine wie auch immer geartete Normalisierung im Jahr 2021. Noch tue ich mich schwer, all meine Aktivitäten ins Digitale zu verlegen, sondern mir bleibt weiterhin der menschliche Kontakt und die direkte Arbeit mit meinen Kunden sehr wichtig. Ich wünsche allen Kunden, Freunden und Geschäftspartnern ein frohes Weihnachtsfest und für 2021 beste Gesundheit sowie Glück und persönliche Zufriedenheit. Was ich uns allen aber am meisten wünsche, ist, dass wir zusammenhalten und dass uns unsere Mitmenschen nicht egal sind. Denn wir alle brauchen einander und sind auf ein solidarisches Miteinander angewiesen.

 

 


18. November 2020

Fotoreportage in Berlin

Als Fotograf und freier Journalist komme auch ich nicht umhin, mich mit den aktuellen Ereignissen in Deutschland zu befassen, genauer gesagt mit den politischen Kontroversen zur Bewältigung der Corona-Krise. So machte ich mich am 18.11.2020 auf zu einer Demonstration in Berlin gegen die Verabschiedung des dritten Bevölkerungsschutzgesetzes (landläufig "Infektionsschutzgesetz" oder kurz "IFSG", genannt). Diese erfolgte im Deutschen Bundestag und erlangte durch die Bestätigung von Bundesrat und Bundespräsidenten noch am selben Tag Gesetzeskraft. Die Kundgebung gegen das Gesetz fand im Bereich zwischen Brandenburger Tor und Bundestag statt, die jedoch beide weiträumig abgesperrt waren. Ich hielt mich relativ weit vorn auf, das heißt an der Absperrung der Polizei zu den Demonstranten, in unmittelbarer Sichtweite zum Bundestag und Kanzleramt. Damit versuchte ich an vorderster Linie zu beobachten, was vor sich ging. Während im Parlament die Abstimmung lief, spitzte sich die Lage draußen in den vordersten Reihen immer mehr zu, vor allem nachdem die Berliner Polizei in Richtung der Demonstranten vorrückte und dabei Wasserwerfer, Pfefferspray und Schlagstöcke zur Räumung des Platzes einsetzte. Leider war es mir trotz meines relativ nahen Standorts nicht möglich, alle Geschehnisse vollständig zu überblicken. Wer hat die Nebelgranate geworfen? Wer wurde gegen wen handgreiflich? Warum wurden welche Menschen verhaftet? Das alles erschloss sich mir in den tumultartigen, oft blitzschnell ablaufenden Ereignissen nicht auf den ersten Blick. Allgemein war ich jedoch entsetzt über die in meinen Augen teilweise unnötige Härte, die die Staatsgewalt gegenüber den demonstrierenden Bürgern an den Tag legte. Ob auf diese Weise unsere gesellschaftlichen Konflikte gelöst werden, ist fraglich. Die Fähigkeit zum Konsens und zum abwägenden Ausgleich scheint leider immer mehr zu schwinden. Gewalt - sei es nun von der Staatsmacht oder von Demonstrationsteilnehmern - kann niemals die Lösung sein.

 

 

 


16. November 2020

Lichtblicke im Lockdown

Seit zwei Wochen befindet sich Deutschland in einem sogenannten Teil-Lockdown, der die Ausbreitung der Covid-19-Krankheit bekämpfen soll. Das verschärft für viele Solo-Selbstständige die ohnehin schon angespannte Lage noch einmal auf unbestimmte Zeit. Meine berufliche Tätigkeit wird nun erneut eingeschränkt. Unter anderem mussten Vorträge, Kurse und eine Pilgertour abgesagt werden und können in diesem Jahr voraussichtlich nicht mehr nachgeholt werden. Doch zum Glück gibt es auch Lichtblicke, die zeigen, dass meine Arbeit weiterhin geschätzt wird. So war die Resonanz auf die drei » geführten Pilgerreisen durchgängig positiv, was mich ermutigt, auch im kommenden Jahr wieder Touren anzubieten. Außerdem konnte ich zwei neue Räume mit meinen Bildern verschönern: In der Praxis für Physiotherapie Bohry in Luppa hängen nun stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen von mir, die das Flair der Räume bereichern. An die Praxis für Psychotherapie Rautenberg, die im Januar 2021 in Oschatz eröffnet, lieferte ich Fotoleinwände, unter anderem eine schöne Serie mit vier zusammengehörigen Mohnbildern, die ich 2019 bei Riesa angefertigt habe. Wer die Bilder anschauen möchte, der klicke bitte hier:

» Neue Fotogalerien 2020

Zur Zeit wird es Tag für Tag ungewisser, ob Anfang des kommenden Jahres eine halbwegs "normale" Arbeit möglich sein wird. Vor allem meine Veranstaltungsreihe "Rund um den Globus" wird wohl nur schwer oder gar nicht durchzuführen sein. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass sich die Lage bald bessert und freue mich an den kleinen Erfolgen der letzten Zeit. Allen Kunden und Freunden, die mich unterstützen wollen, empfehle ich meinen » Kalender "Landschaft im Farbenspiel" 2021 und den Kauf von Gutscheinen für die kommende Saison. Bei Interesse senden Sie bitte eine kurze E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und geben Sie Ihre Adresse, den Namen des Beschenkten und den gewünschten Betrag an. Dann schicke ich Ihnen den Gutschein umgehend auf Rechnung zu. Für diesen Aufwand berechne ich 2,00 Euro zuzüglich zur Gutscheinsumme.


31. Oktober 2020

Rückblick auf die begleiteten Pilgertouren 2020

Schön waren die Zeiten, also man noch geführte Pilgerreisen veranstalten konnte - das könnte man sehnsuchtsvoll sagen, wenn man auf die diesjährigen Touren zurückblickt. Denn schon am 02. November ist es nach drei von mir geleiteten Pilgerreisen wieder vorbei mit der ganzen Herrlichkeit: Die Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verbieten erneut touristische Beherbergungen und haben dazu geführt, dass auch meine letzte begleitete Pilgertour Ende Oktober abgesagt werden musste. So bleibt nur die Hoffnung, dass es im kommenden Frühjahr wieder möglich ist, Pilgertouren mit Gästen durchzuführen. Und natürlich der Rückblick auf drei Wochen, in denen wir zwei Mal von Görlitz nach Königsbrück und ein Mal von Königsbrück nach Dahlen pilgern konnten. Wir haben die Lücke genutzt und hatten auch wettermäßig Glück, denn statt grauer Regenwolken erwartete uns sonniges oder doch wenigstens bedecktes, meist aber trockenes Herbstwetter. Das ist optimal zum Pilgern, da man in dieser Jahreszeit unter Umständen noch ganz schön ins Schwitzen kommen kann, wie die erste Tour im September zeigte, bei der wir mit hochsommerlichen Temperaturen zu kämpfen hatten. In diesem Jahr gab es coronabedingt einige Neuerungen, zum Beispiel eine neue Pilgerherberge: bei mir auf dem Hof in Treptitz! Durch die geschlossenen Herbergen in Großenhain, Skassa und Strehla waren wir gezwungen, die Fortsetzungstour auf die Strecke bis Dahlen zu verkürzen und bei mir privat Unterkunft zu nehmen. Ich danke allen Mitpilgerinnen für die angenehme Begleitung und hoffe, dass wir 2021 wieder unter halbwegs normalen Bedingungen pilgern können. So kommen wir unserem Ziel in Vacha/Thüriungen Schritt für Schritt näher. Und vielleicht trauen sich im nächsten Jahr ja auch wieder einige Männer, mitzupilgern? Denn die waren 2020 leider Mangelware :) Haben Sie Interesse an einer begleiteten Pilgerreise? Dann schauen Sie doch hier auf meiner Homepageunter "» Geführte Pilgertouren" ob ein Termin für Sie passt. Buen Camino!

Fotos von der geführten Pilgertour vom 19. bis 23. Oktober 2020:

 

Fotos von der geführten Pilgertour vom 14. bis 18. September 2020:

 


04. Oktober 2020

Vortrag in Paußnitz - Neustart nach 7 Monaten

In der evangelischen Dorfkirche Paußnitz bei Strehla gab es heute Nachmittag einen Neustart, wie man ihn nicht allzu oft erlebt. Nach sieben Monaten Zwangspause, die durch die offiziellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie begründet waren, hielt ich erstmals wieder einen öffentlichen Vortrag. "Pilgern für Anfänger - 500 km auf dem Ökumenischen Pilgerweg" stand auf dem Programm und damit diejenige Pilgertour, mit der 2012 alles begann, und auf der ich mich mit dem "Pilgervirus" infiziert habe. Noch immer ist das eine ganz besondere Geschichte für mich, da sie einiges in Bewegung gebracht und mir neue Horizonte eröffnet hat. Viel hat sich seitdem verändert. War ich damals noch ein Grünschnabel, der ehrfürchtig den Geschichten der älteren Pilgern von Spanischen Wegen lauschte, so habe ich innerhalb von fünf Jahren bis 2017 den Weg nach Santiago de Compostela auf einer 3600 km langen Pilgerreise selbst vollendet. Heute bin ich als Wegbetreuer und Pilgerführer auf dem Ökumenischen Pilgerweg unterwegs. Hier leite ich geführte Pilgertouren, die mir jedes Mal viel Freude bereiten. In Paußnitz lauschten etwa 50 Zuschauer meinen Ausführungen. Herzlichen Dank, dass Sie, liebe Gäste, dem herrlichen Herbstwetter widerstanden und sich auf den Weg in diese schöne Kirche gemacht haben! Noch besteht Hoffnung auf eine halbwegs "normale" Wintersaison mit spannenden Shows in meiner Reihe "Rund um den Globus" in Riesa und Oschatz. Und vielleicht gibt es ja in absehbarer Zeit auch eine Fortsetzung mit meinem Vortrag "Auf dem Jakobsweg durch Westdeutschland" in Paußnitz.


05. /19. September 2020

Sommeryoga & Fotografie auf dem Liebschützberg und in Dahlen

Heute gab es eine ganz besondere Premiere - zum ersten Mal fand "Yoga und Fotografie" im Sommer und im Freien statt! Nachdem wir das bereits mit gutem Erfolg im Winter veranstaltet hatten, probierten wir es diesmal in der warmen Jahreszeit. Leider zeigte sich der Sommer nicht von seiner besten Seite, sondern schickte kurz vor Beginn noch einen kurzen Regenschauer herab. Doch das tat der Stimmung keinen Abbruch. Meine Schwägerin Jacqueline Barth brachte uns ordentlich in Schwung, und so wurde es den Teilnehmern recht schnell warm. In den Entspannungspausen zeigte ich meditative Naturfotos aus der Umgebung und von meinen Reisen. Für mich war das nach mehr als sechs Monaten coronabedingter Veranstaltungspause wieder einmal eine schöne Gelegenheit. eigene Bilder zu zeigen. Auf der großen Leinwand kamen sie in Verbindung mit der Ruhe und Natur auf dem Liebschützberg sehr gut zur Geltung. Jacquelines Kinder begleiteten den Abend mit ihren Instrumenten und Naturklängen und erfreuten uns nach der Veranstaltung mit heißem Yogitee und leckerer Kürbissuppe. Ein rundum gelungener Abend, der am Samstag dem 19.09.2020 um 19 Uhr im Schloss Dahlen wiederholt wurde. Hier einige Eindrücke vom Abend auf dem Liebschützberg:

 


 06. August 2020

Gedicht "Rezept" von Mascha Kaleko

Heute bekam ich den Newsletter eines interessanten Menschen auf Wanderschaft, der eine Zeile aus einem Gedicht von Mascha Kaleko zitierte: "Zerreiß deine Pläne. Sei klug. Und halte dich an Wunder". Ich folgte dem Link und fand ein wunderbares Poem, das unserer von Ängsten und Unsicherheit geprägten Zeit sehr kluge Gedanken entgegensetzt:

 

Rezept

Jage die Ängste fort
Und die Angst vor den Ängsten.
Für die paar Jahre
Wird wohl alles noch reichen.
Das Brot im Kasten
Und der Anzug im Schrank.

Sage nicht mein.
Es ist dir alles geliehen.
Lebe auf Zeit und sieh,
Wie wenig du brauchst.
Richte dich ein.
Und halte den Koffer bereit.

Es ist wahr, was sie sagen:
Was kommen muß, kommt.
Geh dem Leid nicht entgegen.
Und ist es da,
Sieh ihm still ins Gesicht.
Es ist vergänglich wie Glück.

Erwarte nichts.
Und hüte besorgt dein Geheimnis.
Auch der Bruder verrät,
Geht es um dich oder ihn.
Den eignen Schatten nimm
Zum Weggefährten.

Feg deine Stube wohl.
Und tausche den Gruß mit dem Nachbarn.
Flicke heiter den Zaun
Und auch die Glocke am Tor.
Die Wunde in dir halte wach
Unter dem Dach im Einstweilen.

Zerreiß deine Pläne. Sei klug
Und halte dich an Wunder.
Sie sind lang schon verzeichnet
Im großen Plan.
Jage die Ängste fort
Und die Angst vor den Ängsten.

Mascha Kaleko, aus: Die paar leuchtenden Jahre   


18. Juli 2020

Pilgerreise 2020 beendet

"Es war ein Versuch" - so könnte man meine diesjährige Pilgertour kurz und bündig zusammenfassen. Anfangs ein schmerzhafter, am Ende aber auch ein sehr schöner. Das Vorhaben, den Ökumenischen Pilgerweg barfuß zu bewältigen, ist leider schon nach 70 Kilometern gescheitert. Die Schotter-, Kies- und Asphaltwege, aus denen der Pilgerweg größtenteils besteht, waren einfach zu fußunfreundlich. Aber immerhin bin ich fast bis zum Kloster Marienstern in der Oberlausitz gekommen. In der Pilgerherberge Crostwitz und bei einem Pilgerbruder in der Nähe von Leipzig traf ich auf freundliche Menschen, die mich beim Kurieren meiner selbstverschuldeten Wunden unterstützten - ein herzliches Dankeschön an sie für den Zuspruch, die Gastfreundschaft und die medizinische Versorgung! Wie sagte ein Mitpilger auf dem Weg scherzhaft zu mir: Das letzte Mal bist Du dreieinhalb Kilometer barfuß gelaufen, jetzt 70, und wenn es mit dem Faktor 20 weitergeht, dann schaffst Du das nächste Mal 1400 Kilometer! Im Moment bin ich vom Barfußpilgern zwar erst einmal geheilt, aber man sollte ja bekanntlich niemals nie sagen.  -  Welche Erkenntnisse habe ich nun aus dieser Tour gezogen? Als erstes diejenige, dass die selbstverordnete Langsamkeit doch nicht so ganz meine Sache ist. Nachdem meine geschundenen Füße abgeheilt waren, lief ich bis zu 42 Kilometer pro Tag. Bei diesen Streckenlängen fühlte ich mich pudelwohl und war abends noch keineswegs k.o. So habe ich für die 450 Kilometer nur insgesamt 18 Tage gebraucht.

Die körperliche Herausforderung ist mir auf den Pilgerwegen also weiterhin wichtig, führt sie doch dazu, dass ich vollkommen abschalten und mich ganz auf Landschaft und Natur konzentrieren kann. Desweiteren waren es wieder einmal die menschlichen Begegnungen, die diese Pilgerreise zu etwas Besonderem machten. Statt mich auf wunde oder übermüdete Füße zu konzentrieren, unterhalte ich mich lieber mit den Menschen am Wegesrand und tausche mit ihnen Geschichten aus dem Leben aus. Auch diesmal hatte ich wieder einige schöne und berührende Erlebnisse mit freundlichen und hilfsbereiten Menschen, denen die vorbeiziehenden Pilger wichtig sind. Und was war mit Corona? Auch davon konnte ich etwas Abstand gewinnen, denn ich war ja bis zu zwölf Stunden am Tag draußen in der freien Natur. Die Beschränkungen der Corona-Zeit brachten es mit sich, dass die Auswahl an Unterkünften diesmal nicht ganz so groß war wie gewohnt. Einige der schönsten Herbergen haben leider ganzjährig geschlossen, weil die ehrenamtlichen Mitarbeiter sich verständlicherweise nicht in der Lage fühlen, die hohen Hygienevorgaben zu erfüllen. Man kann nur hoffen, dass das langfristig nicht zu einem Herbergssterben führt, sondern der Ökumenische Pilgerweg dauerhaft erhalten bleibt. Denn nach wie vor ist er ein Kleinod, das in Deutschland einzigartig ist. Während in Spanien oft hunderte Menschen pro Tag unterwegs sind, hat man hier viel weniger Pilger und dabei doch eine sehr gute Infrastruktur mit bezahlbaren Unterkünften. Zum Glück ist der Ökumenische Pilgerweg nicht wie anderswo ein Teil von fragwürdigen Tourismus-Entwicklungsprogrammen, die nur die Betten der Pensionen füllen sollen, sondern atmet noch den ursprünglichen Geist der Pilgerei.


21. Juni 2020

Pilgerreise "Barfuß auf dem Ökumenischen Pilgerweg"

Es wird mal wieder Zeit für eine längere Pilgertour. Trotz der ungünstigen Rahmenbedingungen durch die Corona-Maßnahmen, die vor allem eine Einschränkung hinsichtlich der Pilgerherbergen bedeuten, will ich den Ökumenischen Pilgerweg wieder einmal komplett laufen. Das hatte ich zuletzt 2012 getan - meine erste Pilgerreise, bei der ich mich mit dem hochansteckenden, aber im Gegensatz zu heutigen Erregern sehr positiv wirkenden Pilgervirus infizierte. Als zusätzliche Herausforderung möchte ich den Weg gerne barfuß laufen. Auf einer eintägigen Probetour im Juni von Dahlen nach Wurzen schwante mir schon, dass das schwierig werden könnte, denn die deutschen Wald- und Feldwege scheinen zu 90 Prozent aus fiesem, schmerzhaftem Schotter zu bestehen. Aber wer weiß - vielleicht ist es ja doch zu schaffen, wenn sich die Füße daran gewöhnt haben? Ich verspreche mir davon auf jeden Fall einen besseren Kontakt zur Erde und ein intensiveres Gefühl dafür, wie der Weg beschaffen ist - und vielleicht auch eine Ahnung davon, wie es sich früher anfühlte, wenn man als Pilger durch die Lande zog. Für diese Erfahrung nehme ich mir viel Zeit und will nur 15-20 Kilometer pro Tag laufen. Bis einschließlich 26. Juli 2020 bin ich jetzt nicht erreichbar und wünsche allen Freunden, Verwandten und Kunden einen schönen Sommer, in dem der eine oder andere vielleicht auch die eigene Heimat wieder neu entdeckt.


02. Juni 2020

Neue Postkarten-Serie "Edition Landleben"

Die Corona-Zwangspause von Mitte März bis Anfang Juni 2020 brachte viel Zeit für Neues: Nach langer Zeit habe ich mich wieder dem Thema Postkarten zugewendet und eine neue Serie von 18 Karten aufgelegt, die ich in ausgewählten Geschäften der Region vertreibe. Sie sind mit Sprüchen und Lebensweisheiten versehen, wie es auch bei meinen Kalendern der Fall ist. Für alle Freunde der handschriftlichen Schreibkultur gibt es damit im Zeitalter von E-Mail und Whatsapp eine niveauvolle und aus meiner Sicht keineswegs veraltete Möglichkeit, seinen Lieben ein paar nette Grüße zu schicken. Denn elektronische Nachrichten sind nach kurzer Zeit meist verschwunden, während Postkarten ein Leben lang aufgehoben werden können.

Die Karten im Format 16x11 cm sind mit meinen Landschafts- und Naturfotos aus der Umgebung und von meinen Pilgerreisen gestaltet. Sie sind zum Stückpreis von 1,20 Euro erhältlich. Zwischenhändler, die Interesse an einem Weiterverkauf haben, können mich gern kontaktieren unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Postalische Versendung gern ab 10 Stück gegen Übernahme der Versandkosten (bitte für die jeweilige Menge anfragen)!

 


Mitte März 2020

Corona-Zwangspause

Das Corona-Virus betrifft auch meine Aktivitäten: Das letzte Show-Wochenende mit Stephan Meurisch "Der lange Weg nach Tibet" musste komplett abgesagt werden, dazu fallen alle Fotoaufträge, privat gebuchte Shows und geführte Pilgertouren weg. Mit einer zehntägigen Fastenzeit, in der ich auf vieles verzichte, was sonst selbstverständlich ist (unter anderem auch auf Elektrizität), versuche ich mich zu besinnen, ob und wie es geschäftlich weitergeht und was ich in der derzeitigen Lage tun kann. Wie es mir in dieser Zeit ergangen ist und welche Veränderungen sich dadurch ergeben haben, ist in meinem Pressespiegel in einigen Artikeln zu lesen, die über mich geschrieben wurden oder die ich selbst verfasst habe: Man braucht weniger als man denkt: >> Pressespiegel März/April 2020

 


08. Februar 2020

Ausverkauftes O bei 'Quer-Welt-ein' mit Sophie Jähnigen

Es war der helle Wahnsinn, was sich heute im Oschatzer "O" abgespielt hat: Erstmals in der zehnjährigen Geschichte der Vortragsreihe waren wir komplett ausverkauft. Die Schlange an der Kasse riss nicht ab, und selbst eine Viertelstunde nach dem (ohnehin schon verspäteten) Beginn kamen noch Gäste, die den Vortrag von Sophie Jähnigen unbedingt sehen wollten. Da hieß es Stühle herantragen und zusammenrücken. Mit dem Bericht über ihre sechzehnmonatige Weltreise hat Sophie eine perfekte Premiere hingelegt. Ihr Mut, ihre Unbekümmertheit und dazu ihre frische und absolut authentische Erzählweise lösten beim Publikum große Begeisterung aus, was sich auch an den angeregten Pausengesprächen zeigte. Das Konzept, auch Menschen aus der Region und Neulingen in der Vortragsszene ein Podium bei "Rund um den Globus" zu geben, ging vollkommen auf. Das freut mich umso mehr deswegen, weil man nicht nur für eine Weltreise sehr viel Mut braucht, sondern auch dafür, sich auf eine Präsentation vor solch großem Publikum einzulassen. Das hat Sophie Jähnigen bravourös gemeistert, zumal sie dafür nur eine sehr kurze Vorbereitungszeit hatte. Herzlichen Dank an sie - und an alle Helfer, die dafür sorgten, dass doch noch jeder Gast einen Stuhl bekam!


18./19. Januar 2020

Furioser Auftakt des Jubiläumsjahrgangs von "Rund um den Globus"

Start nach Maß von "Rund um den Globus"! Mit seiner Show "Kanada & Alaska - 3000 km Freiheit und Abenteuer auf dem Yukon-River" begeisterte Robert Neu aus Leipzig  das Publikum am ersten Wochenende meiner Diareihe und sorgte für zwei Mal volles Haus. Seine lebendige, humorvolle und anschauliche Redeweise und die ungewöhnlichen Abenteuergeschichten zogen die Menschen in Oschatz und Riesa in den Bann. In den Pausen gab es angeregte Gespräche, und Robert wurde mit Fragen geradezu gelöchert. Dazu konnte das winzige Schlauchboot (Packraft) begutachtet werden, mit dem er in Kanada und den USA unterwegs war.

Am Sonntagvormittag gab Robert dann einen fachkundigen Workshop über das Filmen und Fotografieren mit Multicoptern (sogenannten "Drohnen"), die er bei seiner Tour vielfältig eingesetzt hat. Die Teilnehmer bekamen einen sehr guten Überblick über den Stand der Technik, über rechtliche Fragen und zum fachgerechten Einsatz der Fluggeräte. Nachmittags probierten wir gemeinsam das Fliegen mit den kleinen Technikwundern aus, so dass Jung und Alt voll auf ihre Kosten kamen.

Einen besseren Auftakt des Jubiläumsjahrgangs 2020 hätte ich mir als Veranstalter nicht wünschen können. Seit nunmehr zehn Jahren präsentiere ich im Oschatzer "O" (und seit 2015 auch im Kino Riesa) spannende Reisereportagen von außergewöhnlichen, mutigen Menschen. Ein herzliches Dankeschön an alle Gäste, die mir über diese lange Zeit die Treue gehalten und sich immer wieder neugierig auf neue Geschichten eingelassen haben!