Neue Kurse und Fotoreisen 2018 von Thomas Barth

Die Reiseshow-Saison von „Rund um den Globus“ ist kaum beendet, da kündigen sich beim Cavertitzer Fotografen Thomas Barth schon die nächsten Aktivitäten an. Am 22. April beginnen wieder die Fotokurse, die bis zum Herbst ein breit gefächertes Programm an fotografischer Weiterbildung bieten.

Los geht es mit dem Einsteigerkurs, in dem Thomas Barth praxisorientiertes Wissen über Grundlagen der digitalen Fotografie vermittelt. „Alle Kurse werden in verständlicher deutscher Sprache ohne unnötiges Fachchinesisch gehalten“, wirbt er dafür, „dadurch kann man auch schwierige Themen schnell verstehen“. Die Einsteigerkurse sind für jedermann ab zwölf Jahre offen, egal mit welchen Vorkenntnissen oder welcher Kamera man kommt. Sie gliedern sich in einen Theorie und einen Praxisteil, in dem das Gelernte sofort angewendet wird. Nach dem Start im April finden weitere Kurse am 3. Juni, 1. Juli und 5. August statt.

Für Fotobegeisterte mit etwas mehr Übung bietet Thomas Barth Aufbaukurse an. Am 25. August können die Teilnehmer im Kurs „Grundlagen der Porträtfotografie“ lernen, wie sie mit einfachen Mitteln ausdrucksvolle menschliche Porträts anfertigen. Die Arbeit mit Menschen vor der Kamera stellt besondere Anforderungen, die in diesem Kurs ausführlich besprochen und geübt werden. Im Kurs „Der besondere Blick“ geht Thomas Barth am 8. September gemeinsam mit den Teilnehmern der Frage nach, wie man sich eine ganz persönliche fotografische Handschrift aneignen kann. Er gibt Einblicke in seine fotografische Arbeitsweise, die er selbst über Jahre hinweg entwickelt und verfeinert hat, beantwortet aber auch speziellere Fachfragen, die von den Teilnehmern mitgebracht werden.

Buntes Programm für jeden Geschmack

Am 9. September bietet Thomas Barth einen neuen Kurs an, der ihm ganz besonders am Herzen liegt. Unter dem Titel „Faszination Diashows“ erläutert er, wie man zu spannenden, gut erzählten Shows kommt. Wer schon immer mehr aus seinen Bildern machen wollte und sich bisher nicht traute, einen Vortrag vor Publikum zu halten, der kann sich dazu in diesem Seminar das nötige Wissen holen und einen Überblick über die gängige Software verschaffen. Wer Thomas Barth gerne von früh bis spät fotografische Löcher in den Bauch fragen will, der ist herzlich zu den zwei Fotoreisen nach Böhmen eingeladen, die vom 15. bis 17. Juni und vom 21. bis 23. September ins zauberhafte Böhmen führen. Dort wird gemeinsam nach Herzenslust gewandert, fotografiert und gefachsimpelt. Erfahrungsgemäß ist auf diesen Reisen viel Zeit für tiefergehende Fragen, die man in den Kursen oft nur anschneiden kann. Alles in allem gibt es auch in diesem Jahr wieder ein lehrreiches Programm rund um das Thema Fotografie.

Thomas Barth freut sich über Anmeldungen unter Tel. 034363 50675 und per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Weitere Infos und Preise finden sich auf der Webseite www.barth-fotografie.de.

Oschatzer Rundschau vom 21.03.2018
Text und Foto: PM - PF
BU: Thomas Barth stellt sein neues Veranstaltungsprogramm vor.

Zum Abschluss von Rund um den Globus: Veranstallter Thomas Barth setzt neue Glanzlichter

Fernweh, Lust andere Kulturen und Länder fern der Urlauberzentren kennen zu lernen, das haben viele Menschen. Doch nicht alle wagen es, ein solches Abenteuer selbst zu starten. Thomas Barth, Jürgen Schütte, Bruno Maul und Sonja Endlweber haben es getan, mehrfach sogar. In der 2018er-Vortragsreihe „Rund um den Globus“ von Thomas Barth haben sie von ihren Reisen und Abenteuern berichtet, mit beeindruckenden Bildern, unverwechselbarer Musik und einmaligen Geschichten.

Zum Abschluss lud Barth mit Sonja Endlweber eine Frau ein, die sieben Jahre lang mit Günter Wamser von der Grenze Mexikos über die USA und Kanada bis nach Alaska ritt. 10 000 Kilometer hat sie in dieser Zeit im Sattel zurückgelegt. Mit eindrucksvollen Bildern entführte sie die Zuschauer am Sonnabend im E-Werk dorthin, wo der Westen Amerikas noch immer wild ist: in das Land der Cowboys und in die Heimat der Wölfe und Grizzlybären. Herrliche Landschaften, mühsames Vorankommen in Schluchten, über Berge, durch Flüsse und Sümpfe, Nähe zu Bären und anderen Tieren in der Wildnis, vom Überwintern im Blockhaus, wunderschönen Nordlichtern und neuen Freunden – die vielen Reiseimpressionen waren mehr als nur ein Rückblick und ein Reisebericht.

Sie waren vor allem für jene unter den Gästen mit Sehnsüchten nach anderen Ländern, ein Mut machen, aufzubrechen. „Es gibt Momente im Leben, da muss man einfach handeln. Jeder hat solche Momente“, meint die Abenteuerreiterin. Vor dem Start zu ihrem großen Ritt im Jahr 2006 war Sonja Endlweber eine Karrierefrau. Die promovierte Ökonomin war in einer großen Unternehmensberatung tätig, verdiente gutes Geld. Hier erhielt sie die Chance, für ein Jahr nach Kambodscha als Entwicklungshelferin zu gehen. Das veränderte ihre Einstellungen zum Leben, Geldverdienen, zu Glück und Zufriedenheit. „Ich habe gelernt, dass Leben sehr kurz sein kann. Und: Glück und Zufriedenheit haben nichts mit Geld zu tun“, erzählte sie vor der Schau.

Durch Zufall lernte sie den Abenteuerreiter Günter Wamser, der heute ihr Ehemann ist, kennen. Der hatte gerade seinen nächsten großen Ritt geplant. Nur 14 Tage blieben ihr, sich für ein Mitkommen zu entscheiden. „Das waren 14 Tage von Kündigung, Wohnungsaufgabe bis Reitunterricht. Denn als kleines Mädchen hatte ich zwar auf dem Pferd gesessen englische Dressur in einer Reithalle, aber für die Reise brauchte es mehr“, so Endlweber. Ja, ans Aufgeben hatte sie schon gedacht. Aber das sei mehr eine Kopfsache gewesen. In der Summe war Endlwebers Vortrag so mehr als nur ein Reisebericht. Zugleich setzte sie damit einen glanzvollen Schlusspunkt unter die „Rund um den Globus“-Reihe 2018. Damit geht zugleich eine Reihe der Superlative zu Ende. Die reichte von Live- Musik aus Cuba zu Reisebildern bis hin zum Ritt nach Alaska, mit dem Endlweber zudem die erste Frau war, die bei Thomas Barth von ihren Abenteuern berichtete.

Ist diese 2018er-Vortragsreihe damit künftig noch zu toppen? Thomas Barth will von einer solchen Wertung nichts wissen. „Die Welt ist vielfältig. Mir geht es um diese Vielfalt, aber handverlesen. Die beginnt vor der Haustür und kann bis Kanada reichen“, so der Veranstalter. Überrascht hat ihn, dass sein eigener Pilgerreisevortrag ausverkauft war. Mit den Besucherzahlen sei er zufrieden. Auch mit den Premierenorten Belgern und Meißen. Deshalb werde es 2019 wieder vier Orte geben. Das Programm stehe noch nicht komplett. „Auf alle Fälle wird es einen Vortrag „Mallorca – Insel der Stille“ geben. Das sei ein Vortrag, bei dem manches Klischee der Insel auf den Kopf gestellt werde.

Oschatzer Allgemeine Zeitung vom 19.03.2018
Text und Foto: Bärbel Schumann
BU: Sonja Endlweber begeisterte im Oschatzer E-Werk mit ihrem Vortrag über einen 10 000 Kilometer langen Abenteuerritt von der Grenze Mexikos bis nach Alaska.