Neues 2024


Montag, 08. Juli 2024

Musikalischer Familienbrunch auf dem Liebschützberg am 25.08.2024

Heute beginnt die Werbung für ein ganz besonderes Sommervent! In meiner Eigenschaft als Gründer und Mitglied der Interessengemeinschaft Liebschützberg ist es mir zusammen mit meinen Mitstreitern ein Anliegen, von Zeit zu Zeit niveauvolle Kulturveranstaltungen auf dem Liebschützberg anzubieten. Nachdem wir im vergangenen Jahr das Wanderkino zu Gast hatten, wird es am 25. August 2024 von 10.00 bis 14.00 Uhr auf dem Liebschützberg einen musikalischen Familienbrunch geben. Im Areal an der historischen Windmühle soll eine große Kaffeetafel entstehen, an der die Bürger in entspannter sommerlicher Atmosphäre Platz nehmen und Familie, Freunde, Bekannte oder ihre Nachbarn treffen können. Die Speisen bringen die Gäste dabei selbst mit, Kaffee und Getränke stellt die IG Liebschützberg. Für die musikalische Umrahmung sorgt die Folkband "Unfolkkommen", die in Dresden und weit darüber hinaus für deutsche Volkslieder und humorvolle sächsische Gassenhauer bekannt ist. Die Gäste können ihre eigenen Speisen sowie Stühle und Tische mitbringen. Bitte ein schönes Tischtuch und gepflegte Sonntagskleidung nicht vergessen, damit der Familienbrunch einen würdigen Rahmen bekommt! Der Eintritt ist frei, für Band und Getränke kann jedoch gern gespendet werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich - auch spontane Besucher, Wanderer und Pilger sind herzlich willkommen!


Samstag, 15. Juni 2024

Zweiter Pilgerweg durch Westdeutschland

Zum zweiten Mal nach 2013 führte mich mein Pilgerweg durch Westdeutschland. Von Erfurt aus stand die 450 Kilometer lange Strecke über Eisenach, Vacha, Fulda, Frankfurt, Mainz und Worms nach Speyer auf dem Programm. Gemeinsam mit meiner Lebensgefährtin Nicole erreichte ich dort den imposanten romanischen Dom, der seit fast 1000 Jahren Pilger und andere Menschen anzieht. Die erste unserer drei Pilgerwochen war in Thüringen und der gefälligen Rhön noch von wechselhaftem Wetter geprägt, so dass wir in Vacha (wo ich meine mittlerweile fünfte Ankunft feiern konnte) sogar einen regenbedingten Pausentag einlegen mussten. Doch dann besserte sich die Lage. Bei angenehmen Bedingungen kamen wir sehr gut voran und liefen bis zu 30 Kilometer pro Tag. Die Metropole Frankfurt überraschte mit grünen Wegen bis fast ins Stadtzentrum hinein. Ein Teil der Tour bestand aus dem Bonifatiusweg von Fulda bis Mainz, der sehr gut ausgeschildert war. Nicht für alle Teile unserer Pilgerreise gab es Karten oder Pilgerführer, und wir navigierten zeitweise mit einer Handy-App. Landschaftlich beeindruckend war der Abschnitt "Rheinterrassen-Weg" von Mainz nach Worms, der sich mit schönen Aussichten durch die ausgedehnten Weinfelder Rheinhessens schlängelte. Diese zwei Städte brachten uns die nötige Prise Geschichte, ohne die eine Pilgerweg nicht denkbar ist. Auf unserem Weg waren wir vor allem von der Offenheit, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen angetan. Kaum ein Ort, in dem wir als Pilger nicht erkannt und angesprochen wurden. Es gab ausführliche Nachfragen zu unserem Woher und Wohin. Manchmal führten wir sogar richtiggehende "Beratungsgespräche" zum Pilgern am Wegesrand. Die Menschen bewunderten unseren Mut und stellten oft Fragen, um sich selbst auf eine Pilgerreise zu machen. Einziger Wermutstropfen war die Tatsache, dass es in diesem Teil Westdeutschlands allem Anschein nach kein tragfähiges Netz mit Pilgerherbergen gibt. Nur jeweils ein Kloster, ein Pfarrhaus und eine Privatperson nahm uns auf. So mussten wir größtenteils auf Gasthöfe, Pensionen und Hotels zurückgreifen, was das Pilgerbudget etwas strapazierte. Doch nach und nach lernten wir die touristische Infrastruktur auch schätzen - ein gemütliches Bett und eine warme Dusche sind ja nie zu verachten! Die gut ausgebauten Rad- und Wanderwege sorgten außerdem dafür, dass wir meist in ausreichend großem Abstand von Straßen, Schienenwegen und Autobahnen liefen. So hatten wir alles in allem eine ruhige und naturnahe Pilgertour. Die Zeit verflog im Nu, und wir bekam sehr schöne, erfüllende Erlebnisse mit vielen angenehmen Begegnungen und überraschenden Geschichten geschenkt. Wieder einmal staunte ich, was einem die Menschen, denen man auf dem Weg begegnet, in wenigen Minuten auf der Straße anvertrauen. Nach dieser Tour von Erfurt bis Speyer sind es nun nur noch wenige Tagesetappen bis zur französischen Grenze, wo das Elsass mit seinen zauberhaften Weinbergen wartet. Vielleicht ein Projekt fürs nächste Jahr? Je weiter man in Richtung Spanien kommt, desto mehr beginnt ja erfahrungsgemäß der Magnet "Santiago" zu ziehen.


Freitag, 24. Mai 2024

Erste Ankunft in Vacha mit geführter Pilgergruppe

Es ist vollbracht - zum ersten Mal seit Beginn der geführten Pilgertouren im Jahre 2018 bin ich mit einer Pilgergruppe in Vacha angekommen, wo der Ökumenische Pilgerweg endet! Die Freude war allseits groß, als wir gestern Abend nach vier Tagen und 75 Kilometern das kleine verschlafene Städtchen am Rande der Rhön erreichten. Nicht nur für die Pilger, sondern auch für mich selbst war das ein ganz besonderes Erlebnis, denn immerhin haben wir damit die kompletten 470 Kilometer von der Lausitz bis an die ehemalige deutsch-deutsche Grenze zu Fuß bewältigt. Eine tolle Leistung, wie ich finde! Ein schönes Gefühl auch, dass die Gruppe mittlerweile sehr gut eingespielt und miteinander vertraut war. Nach dieser langen Strecke können sich alle Teilnehmer getrost als "pilgererfahren" bezeichnen und sind gewappnet für weitere Herausforderungen. Gratulation an alle Mitpilger und Mitpilgerinnen, die über die Jahre "drangeblieben" sind und sich auf die Schönheiten und Wagnisse des Weges eingelassen haben! Gemeinsam sind wir durch unzählige überraschende Geschichten und herzliche Begegnungen am Wegesrand belohnt worden.


Freitag, 17. Mai 2024

Geführte Pilgertour Görlitz-Königsbrück

Alle Jahre wieder Anfang Mai biete ich eine Pilgertour für Einsteiger von Görlitz nach Königsbrück an. Diesmal hatten sich sechs nette Damen zusammengefunden, die das Pilgern einmal für mehrere Tage ausprobieren wollten. Frohen Mutes starteten wir in Görlitz - und gerieten wegen einer spontanen Führung in der Kirche St. Peter und Paul gleich in zeitlichen Verzug. Erst 19.45 Uhr kamen wir in Arnsdorf an, da musste ich mich in meiner Eigenschaft als Pilgerkoch ordentlich sputen, um das Abendessen noch zu einer halbwegs christlichen Zeit auf den Tisch zu bringen. Die Erschöpfung am ersten Abend war wie immer sehr groß - genauso wie am nächsten Morgen das Erstaunen, dass man allen Befürchtungen zum Trotz doch in der Lage war, weiterzugehen. Familie Witschaß in Kumschütz empfing uns am Dienstag auf ihrem wunderschönen Lausitzer Dreiseithof gewohnt gastfreundlich und ließ die Strapazen des zweiten Tages bei kühlen Getränken schnell vergessen. Zum "Bergfest" am Mittwoch waren wir in der Pilgerherberge Crostwitz bei Monika und Maria zu Gast, die uns mit ihrer fürsorglichen Art über die vielen Kilometer auf Asphaltwegen hinwegtrösteten. Über die Zwischenstation Kloster Marienstern (Klosterbäcker! Kaffee!! Kuchen!!!) ging es am Donnerstag ins Wal- und Wüsteberghaus Schwosdorf bei Kamenz, wo schon der Abschiedsabend auf dem Programm stand. Die kurze Etappe bis Königsbrück lief dann am Freitag wie am Schnürchen, so dass wir pünktlich zu Mittag in der Tourist-Information unseren letzten Pilgerstempel abholen konnten. Hin- und Rückfahrt mit der proppevollen Bahn gestalteten sich auf dieser Tour dabei strapaziöser als so mancher Pilgertag, denn beide Strecken verbrachten wir mehr oder weniger stehend. Bei dieser stickigen Tortur sehnte sich so mancher Pilger nach dem Laufen im schattigen Wald zurück. Es ist eben alles eine Frage der Perspektive.


Sonntag, 07. April 2024

Auftakt der Pilgersaison mit "Schnupper-Pilgertag" Strehla-Dahlen

Der heutige Sonntag nach Ostern bescherte uns ideales Wetter, um gemeinsam den Auftakt der Pilgersaison zu begehen. Treffpunkt der drei Dutzend "Pilgerverrückten" war die Stadtkirche Strehla, von der aus wir in Richtung Dahlen pilgerten. Nach Besichtigung der Kirche und einigen kurzen Erläuterungen meinerseits zum Ökumenischen Pilgerweg machten wir uns als Tagespilger auf die Strecke. Wir gönnten uns noch einen Blick in die schöne kirchliche Herberge am Pfarrhaus Strehla, und schon zogen wir frohgemut aus der Stadt hinaus. Es wurde ein flottes Tempo angeschlagen, so dass sich die Gruppe etwas auseinander zog. Am Liebschützberg legten wir eine längere Pause ein und genossen die herrliche Frühlingsluft unter blühenden Kirschbäumen. Nach dieser Stärkung war schnell das Burgcafé Lampertswalde erreicht, wo wir eine weitere Rast machten und die "Grüne Sakristei" der Kirche besuchten. Über die ruhige Lampertswalder Winterseite gelangten wir an den Stadtrand von Dahlen. Dort grüßte schon der nahe Kirchturm. Schnurstracks pilgerten wir zum Marktplatz von Dahlen und versammelten uns am Sackhupper-Denkmal für ein Abschlussfoto. Herzlichen Dank an alle gut gelaunten Pilger und Pilgerinnen, die sich an diesem wunderschönen Frühlingssonntag vom Pilgervirus anstecken ließen und die 18 Kilometer (oder auch nur eine Teilstrecke) mitgelaufen sind! Vielleicht sieht man sich ja später einmal bei einer Pilgertour oder bei einem Vortrag wieder. Der nächste findet übrigens am Mittwoch, dem 24. April 2024 um 19.00 Uhr in der Kirche Lonnewitz bei Oschatz statt. Dort berichte ich über 1500 Kilometer "Auf dem Jakobsweg durch Frankreich".


Sonntag, 17. März 2024

Furioses Finale von "Rund um den Globus"

Heute ging meine diesjährige Vortragsreihe mit einem wahrhaft würdigen Finale zu Ende. Frank Zagel und die Live-Band "Leprechaun's Pleasure" begeisterten das Publikum in Oschatz und Riesa zwei Mal vollkommen, so dass wir erstmals in der Geschichte von "Rund um den Globus" sogar eine Zusatzvorstellung im Kino Riesa geben durften. Die Rundreise durch die "Zauberhafte grüne Insel Irland" enthielt neben vielen wissenswerten Informationen auch die berührenden persönlichen Geschichten des Referenten und der Band. Ihre Verbindung zur grünen Insel ist aus verschiedenen Gründen jeweils eine ganz besondere. So erlebte das gut aufgelegte Publikum kein normales Länderporträt, sondern konnte sich davon überzeugen, dass in den Adern von Frank Zagel und Leprechaun's Pleasure wahrhaft irisches Blut fließt. Obwohl er wie alle anderen Mitglieder der Band Schweizer ist, bekannte Sänger Pete in dem bewegenden Moment, als er das erste Mal irischen Boden betrat: "I'm a fuckin' Irish!" ("Ich bin ein verdammter Ire!"). Genau so fühlte sich nach diesen berauschend schönen Abenden wohl fast jeder Zuschauer. Viele Gäste waren in grüner Kleidung oder mit irischen Accessoires gekommen und ließen sich von der guten Laune und dem hintergründigen Humor von Frank, Wadi, Pete und "Jungspund" Ramon anstecken. Für mich als Veranstalter war es eine große Ehre, diese sympathischen Jungs zu Gast zu haben - und das ausgerechnet am irischen Nationalfeiertag St. Patrick's Day, den wir just am heutigen Tage mit zwei wunderbaren Shows in Riesa feierten! Ein echter Höhepunkt, auf den wir seit dem Gastspiel der kubanischen Band Guacachason im Jahr 2018 lange warten mussten. Die schwungvollen irischen Traditionals ließen niemanden kalt. Die atmosphärischen Eigenkompositionen der Band passten hervorragend zu den Fotos und gingen zu Herzen. Es würde mich nicht wundern, wenn sich einige Zuschauer von den intensiven Reisefotografien inspirieren lassen und das von der Band ausgegebene Motto "Kommt Zeit, kommt Rat, kommt Irlandfahrt" alsbald beherzigen. Hoffentlich können wir in den nächsten Jahren noch viele solche bezaubernde Abende veranstalten. Nach dem tatsächlich allerersten "Sachsenkontakt" der Schweizer Musiker im "O", dem "Ort der 1000 Kaffeekannen" gilt die schlichte Weisheit: Man sieht sich immer zwei Mal im Leben!".


Samstag, 09. März 2024

Zweite Premiere bei Robert Neu in "Abenteuer Zeit(z)"

Es ist gerade wirklich eine aufregende, arbeitsintensive Zeit! Kaum hat mein Vortrag "Zu Fuß nach Rom auf dem Franziskusweg" das Licht der Welt erblickt, stand schon die nächste Premiere an. Und zwar habe ich heute in der Reihe "Abenteuer Zeit(z)" des befreundeten Kollegen Robert Neu meine Reportage "Von Sachsen nach Santiago - auf dem Jakobsweg durch Europa" präsentiert. Normalerweise dauert die Erstellung eines neuen Vortrags ja mindestens 8-10 Wochen, aber diesmal musste ich in weniger als einem Monat auf den Punkt kommen, um dem gut aufgelegten Publikum meine Geschichte von 3600 Kilometer Pilgerwanderung durch Deutschland, Frankreich und Spanien erzählen zu können. Aber Moment mal - "Jakobsweg Europa" und Premiere? War die nicht eigentlich schon vor zwei Jahren an der Ostsee? Ja und nein, denn eine kleine Premiere war es heute schon! Zwar hatte ich eine frühere Version dieses Vortrages schon 2022 in den Seebädern Bansin und Heringsdorf auf der Insel Usedom gezeigt. Doch seit kurzem verwende ich eine neue Software und musste dadurch alles komplett neu programmieren. Dabei zeigte sich, dass die Geschichte meiner Pilgerwanderung aus den Jahren 2012 bis 2017 eine ordentliche Straffung vertragen konnte, so dass es sich tatsächlich wie ein ganz neuer Vortrag anfühlt. Jetzt ist alles rund und ausgewogen. Die Reaktionen der Gäste waren jedenfalls ausnehmend positiv. Ich denke, dass die neu etablierte kleine, aber feine Reihe von Robert Neu damit einen guten Abschluss bekommen hat.


Sonntag, 11. Februar 2024

Premiere Vortrag "Franziskusweg - zu Fuß nach Rom"

Wenn es im Leben eines Fotografen etwas Aufregendes gibt, dann sind es ganz sicher Premieren. Eine solche fand am dritten Show-Wochenende bei "Rund um den Globus" statt, und der Glückliche war diesmal ich selbst. In meiner eigenen Reihe moderierte ich mich nach längerer Zeit wieder einmal selbst an und versuchte damit, das nicht ganz unerhebliche Lampenfieber abzubauen. Doch das freundliche und zahlreich erschienene Publikum machte es mir leicht, über meine Erlebnisse auf dem "Franziskusweg - zu Fuß nach Rom" zu berichten. Vom touristisch geprägten Florenz ging es in den Ausläufern der Apenninen quer durch die Toskana, durch Umbrien, über Assisi und Latium hin zur "ewigen Stadt" Rom. Enorme Hitze um die 40 Grad im Schatten und unzählige steile Berganstiege machten mir und meiner Freundin und Reisepartnerin Nicole arg zu schaffen. Aber schließlich haben wir alle Widerstände überwunden und die Herausforderung gemeistert. Der Lohn für die Anstrengungen waren tiefgehende Erlebnisse am Wegesrand mit Menschen, die uns ihre Geschichte erzählten, genauso wie meditative Momente in Landschaft und Natur Italiens - und nicht zu vergessen natürlich die kulinarischen Spezialitäten der verschiedenen Regionen, die diese Pilgertour zu einer wahren Genussreise machten. Nebenbei erfuhren wir allerhand Wissenswertes über den Namensgeber des Franziskuswegs, den Heiligen Franz von Assisi. Einmal mehr zeigte sich, dass Pilgerreisen einen ganz besonderen Zauber haben, der auf touristischen Pfaden meist nicht zu finden ist. Nach Santiago de Compostela im Jahre 2017 habe ich mit Rom nun 2023 mein zweites großes Pilgerziel erreicht. Ob ich jemals nach Jerusalem - ins dritte große Pilgerzentrum auf unserem Kontinent - komme, steht angesichts der derzeitigen politischen Situation in den Sternen. Aber es gibt ja glücklicherweise noch genügend andere interessante und landschaftlich schöne Pilgerwege in Europa, die es zu gehen lohnt. Hier ein paar Eindrücke von der Premiere in Oschatz - mit herzlichem Dank an den Kollegen Robert Neu » www.robertneu.de fürs Fotografieren:


Sonntag, 28. Januar 2024

Magie und Piratengeschichten bei "Rund um den Globus"

An diesem Wochenende stand ein echter Reiseshow-Marathon an. Robert Neu zeigte am Freitagabend seinen nachgeholten Vortrag "Magisches Baltikum" und verzauberte damit die anwesenden Zuschauer. Sehr erfreut war ich, dass unter den anwesenden Gästen auch zahlreiche frühere Referenten waren, die entweder in meiner Reihe "Rund um den Globus" aufgetreten sind oder früher selbst Vortragsveranstaltungen organisiert haben, darunter Sophie Jähnigen, Sven Perski, Günter Schmidt und Gundolf Schmidt. So konnten wir ein historisches Foto vom "Gipfeltreffen der Reiseshow-Lokalmatadoren" machen. "Elbepirat" Jürgen Schütte und Globetrotter Robert Neu reagierten mit Humor auf die lokale "Konkurrenz". Jürgen Schütte begeisterte die Zuschauer mit seiner Floßtour auf Elbe und Ostsee, bei der die Abenteuer nicht nur in Wind und Wellen, sondern auch in ausgiebigem Kontakt mit den deutschen Wasserschutz-Behörden bestanden, welche das Floß mehrmals stilllegen wollten. Aber zum Glück fand die kuriose Reise ein glückliches Ende und sein Floß auf der Insel Poel schließlich auch einen neuen Besitzer. Der Name "Elbepirat" wurde dem Abenteurer Jürgen Schütte übrigens von meiner Wenigkeit verliehen. Jürgen hat zwar keine Handelsschiffe gekapert - diese waren gegenüber der winzigen Nusschale, auf der er fuhr, einfach zu groß. Aber er erinnert schon rein optisch an seine "Piratenkollegen". Außerdem zeichnen ihn Eigenschaften aus, die jedem echten Piraten zur Ehre gereichen: grenzenloser Mut und die Unerschrockenheit, schier ausweglose Situationen zu bewältigen, zum Beispiel wenn ein Sturm das Floß kräftig durchrüttelte und es nahezu manövrierunfähig machte. Im dritten Teil meiner Reihe "Rund um den Globus" wird es nach dieser furiosen Geschichte etwas geerdeter. Am 10./11.02.2024 berichte ich über meine jüngste Pilgerreise auf dem "Franziskusweg - Zu Fuß nach Rom", die bei unbarmherziger Hitze über die Berger und Täler der Apenninen von Florenz über Assisi nach Rom führte.


Samstag, 06.01.2024

Auftakt von "Rund um den Globus" 2024

"Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel - man weiß nie, was man bekommt". Diese fundierte Lebensweisheit von Forrest Gump bestimmte den heutigen Tag. Denn meine Vortragsreihe "Rund um den Globus" hätte in diesem Jahr beinahe mit einem Fehlstart begonnen, wenn ich nicht kurzfristig ein Überraschungsprogramm aus dem Hut gezaubert hätte. Referent Robert Neu war leider erkrankt, so dass ein Ausfall ausgerechnet der Auftaktshow im Jahr 2024 drohte. Daher entschloss ich mich, selbst einzuspringen und meine Reportage "Auf dem Jakobsweg durch Spanien" zu zeigen. Ich habe vorher nachgeschaut - nach der Premiere im Jahre 2019 war sie in Oschatz nicht mehr zu sehen. Das erwartungsfrohe Publikum nahm diese Überraschungspraline zum Glück positiv auf, zumal sie mit Rabatt auf den Eintritt bzw. Gratisbildern und -kalendern "versüßt" wurde. Mir selbst hat es viel Freude gemacht, die Bilder und Geschichten aus Spanien wieder einmal im "O" zu präsentieren. Denn mit der Ankunft in Santiago de Compostela 2017 vollendete ich meine erste große Pilgerreise, die insgesamt 3600 Kilometer lang war. Herzlichen Dank an alle Gäste, die in Oschatz geblieben sind!

Zum Glück war Robert Neu nach dem Genuss von literweise Tee und ca. einem Kilo Halspastillen dann am Sonntag wieder halbwegs fit und konnte in Riesa den Zuschauern zwar mit angeschlagener Stimme, aber doch in gewohnt souveräner Weise seinen Vortrag "Magisches Baltikum" präsentieren. Und auch die Oschatzer müssen nun nicht mehr lange warten: Am Freitag dem 26.01.2024 um 19.00 Uhr wird die Show übers Baltikum im "O" zu Oschatz nachgeholt. Tickets gibt es wie gehabt bei mir und in der Stadtinformation Oschatz.


01.01.2024

Start ins neue Jahr

Wie mir meine Kunden zurückmelden, geht jedes Jahr eine gewisse Anzahl meiner Kalender ins Ausland. Unter anderem waren schon Kanada, die USA und Polen dabei. Meist erfahre ich nichts davon, doch diesmal bekam ich eine Nachricht, dass mein Kalender "Rund um Collm und Liebschützberg 2024" sogar den Weg bis nach Finnland gefunden hat! Darüber freue ich mich natürlich sehr. Fürs Zusenden des Bildes geht ein herzlicher Dank an Frederike R. aus Ryttylä  - das liegt eine Stunde nördlich von Helsinki, wie sie mir mitteilte. Damit wünsche ich allen Freunden, Kunden und Geschäftspartnern ein frohes neues Jahr und für 2024 beste Gesundheit sowie Zufriedenheit, Glück und Zuversicht in allen Lebenslagen!